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In Rumänien läßt sich Geschichte hautnah erleben, seine Traditionen sind noch höchst lebendig und werden liebevoll gepflegt. Zur Bronzezeit 2000 v. Chr. wurden durch die indo - europäischen Thraker im Gebiet des heutigen Rumäniens Metall verarbeitet. Die Geto - Daker folgten 800 v. Chr. Von 700 v. Chr. an beherrschten die Griechen die Schwarzmeer - Küste, bis dann von 29 n. Chr bis 580 die Römer weite Teile des Landes romanisierten, sich aber zwischenzeitlich mit den freien Dakern befehdeten und dazu noch mit einfallenden Wandervölkern wie Sarmaten, Markomannen, Kostoboken, Goten, Heruler, Bastarnen Hunnen, Gepiden, Awaren, Slawen und Ungarn herumschlagen mussten. In diese Zeit fiel die politische Zweiteilung des Römischen Reichs, bei der das Gebiet Rumäniens an Byzanz fiel.

Im 7. Jh. wurden in der Moldau und der Walachei die ersten Fürstentümer gegründet. Im 15. und 16. Jh. herrschten die Türken über die Moldau, Walachei und Transsilvanien. Die Fürstentümer waren zwar der Hohen Pforte tributpflichtig, wurden aber nicht besetzt.

Anfang des 18. Jh. kamen Siebenbürgen und die Bucovina unter die Herrschaft von Österreich - Ungarn. 1881 wird Karl von Hohenzollern - Sigmaringen als König Carol I gekrönt. Seinem Eingreifen in den russisch - türkischen Krieg verdankt Rumänien seine Unabhängigkeit. Im Ersten Weltkrieg bleibt Rumänien zunächst neutral, kämpft dann aber doch auf Russlands Seite gegen die Achsen - Mächte.

1940 muß Rumänien die nördliche Bucovina und Bessarabien an die UdSSR abtreten, das nördliche und westliche Transsilvanien an Ungarn und die südliche Dobrudscha an Bulgarien. Nach dem Staatsstreich des Generals Antonescu tritt es in den Krieg gegen die UdSSR ein, 1944 besetzen sowjetische Truppen Rumänien, 1945 wird das Land eine Volksdemokratie, vier Jahre später schließt es sich dem Warschauer Pakt an.

Eine gewaltsame Revolution beendet 1989 die fast ein Vierteljahrhundert währende Diktatur Nicolae Ceaucescus. Sozialisten unter Ion Iliescu nehmen die Zügel in die Hand. 1996 gewinnt Emil Constantinescu die Wahlen und 2000 löst dann Iliescu wieder die bürgerliche Koalition ab. Die neue sozialdemokratische Minderheitsregierung ist auf einen marktwirtschaftlichen Reformkurs orientiert. 1991 wird Rumänien Vollmitglied im Europarat, in 2003 NATO- Mitglied und in 2007 EU - Mitglied. 2004 wird Traian Basescu zum Staatspräsident gewählt. 2005 bildet eine bürgerliche Koalitions unter Führung der Demokratischen Allianz die Regierung.

Anreise

Die beste Zeit für Rumänien ist natürlich der Sommer, die Durchschnittstemperaturen liegen dann bei 22 bis 24 Grad Celsius, es können aber auch Temperaturen über 35 Grad Celsius erreicht werden. Im Winter werden durchschnittlich minus 3 Grad Celsius gemessen.

 

Auto
Autofahrer müssen Führerschein, Kfz - Papiere und grüne Versicherungskarte mit sich führen. Bei Pannen hilft der rumänische Automobilclub (ACR).
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerhalb von Ortschaften 50 km/h, auf Landstraßen 90 und auf Autobahnen 120 km/h. Es gilt die Null - Promille - Grenze. Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut, Kreditkarten werden an Tankstellen aber nicht akzeptiert.

Fahrzeiten im Land (PKW)
Bukarest – Tulcea (Donau Delta) 279 Km, 3 ½ Stunden
Bukarest – Constanta 250 Km, 3 St.
Bukarest – Sibiu 270 Km, 4 St.
Bukarest – Suceava 440 Km, 6 ½ St.
Bukarest – Baia Mare 550 Km, 7 ½ St.
Bukarest – Oradea 580 Km, 8 St.
Bukarest – Nadlac (Ungarische Grenze) 620 Km, 9 St.
Bukarest – Timisoara 540 Km, 7 St.
Bukarest – Russe (Bulgarische Grenze) 67 km, 2 St.
Nadlac – Sibiu 340 Km, 3 ½ St.
Nadlac – Constanta 850 Km, 11 St.
Sibiu – Suceava 450 Km, 5 ½ St.
Sibiu – Tulcea 520 Km, 6 ½ St.
Sibiu – Constanta 507 Km, 6 St

Unbedingt erforderlich sind die Grüne Karte (auch bei ADAC erhältlich) und die Fahrzeugspapiere.

Seit 2005 ist eine Straßennutzungsgebühr (ROVIGNETTE) in Höhe von 7 € erforderlich für einen Aufenthalt bis 30 Tagen, erhältlich an der Grenze, an allen Tankstellen und Postämtern (Posta Romana). Man muss die Quittung bewahren. Für alle Fahrzeuge, für die keine Rovignette gezahlt worden ist, werden empfindliche Bußgelder verhängt.
 

Flugzeug
Die rumänische Fluggesellschaft TAROM fliegt von Berlin, Frankfurt und München nach Bukarest und von dort weiter nach Bacau, Cluj, Timisoara und Sibiu (Flugzeit ca. 2 bis 2,5 Stunden).
Lufthansa fliegt ebenfalls Bukarest an.
Die privaten Fluggesellschaft Carpatair fliegt mit modernen Turboprop - Maschinen von Düsseldorf, Stuttgart und München nach Timisoara und von dort weiter nach Bacau, Cluj, Sibiu.
Die private Fluggesellschaft Blue Air plant, ab Ende März den Low Cost und Charterdienst mit Boeing 737 Jets zwischen Bukarest - Baneasa und Düsseldorf aufzunehmen.

Bahn
Die rumänische Eisenbahn CFR "Compania Nationala de Cai Ferate" verbindet zahlreiche Städte in Rumänien. Sie ist nicht immer ganz schnell, doch gibt es sehr gute Nachtverbindungen mit Schlafwagen. Die Fahrpreise sind sehr günstig. Fahrplan - und Preisauskünfte finden Sie unter www.cfr.ro.
Mit der Bahn benötigt man von Frankfurt/Main nach Bukarest ca. 30 Stunden.

Einreise
Die Einreise nach Rumänien ist für deutsche und EU Staatsangehörige visumfrei möglich. Zur Einreise genügt der Personalausweis, welcher (wie auch alle anderen Einreisedokumente) noch sechs Monate gültig sein sollte. Der deutsche Kinderausweis und der Kinderpass werden für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr anerkannt. Ab dem 10. Lebensjahr ist im Kinderausweis ein Lichtbild erforderlich. Kinder können auch bis zum vollendeten 16. Lebensjahr in den Reisepass der Eltern eingetragen sein; hier ist ebenfalls ab dem vollendeten 10. Lebensjahr ein Lichtbild des Kindes erforderlich. Die Einreise eines Kindes, das im Reisepass eines Elternteils eingetragen ist, ist nur zusammen mit diesem Elternteil möglich. Reist ein Minderjähriger allein oder in Begleitung einer nicht sorgeberechtigten Person, so ist für die Begleitperson eine notarielle Vollmacht des oder der Sorgeberechtigten erforderlich. Gleiches gilt, wenn ein Minderjähriger in Begleitung nur eines der sorgeberechtigten Elternteile reist (notarielle Vollmacht des anderen Elternteils). Die Einreise eines alleinreisenden Minderjährigen kann weiterhin verweigert werden, wenn zu befürchten steht, dass sein Aufenthalt Unterhaltsleistungen des rumänischen Staats erforderlich machen könnte. Die Einreise mit vorläufigen Dokumenten ist möglich. Besondere Impfvorschriften bestehen nicht.
 



Zahlen & Fakten 

Name: Romania

Einwohner: 21,7 Mio (2002)

Fläche: 238.391 qkm

Bevölkerungsdichte: 91 / qkm

Hauptstadt: Bukarest (Bucuresti) mit ca. 2 Mio Einwohnern

Amtssprache: Rumänisch,
regional auch Ungarisch und Deutsch
 
Bevölkerung:
85 % Rumänen,
Ungarn,
Roma,
Deutsche,
Ukrainer,
Russen,
Serben,
Slowaken,
Bulgaren

Währung:
Leu, Mehrzahl Lei 1 € = 36137 Lei

Zeit: MEZ + 1 Stunde

Administrative Einteilung:
Zentralstaat mit 41 Kreisen (vergleichbar den Departements in Frankreich)
 
Historisch - kulturelle Einteilung in 7 Regionen:
Schwarzmeer - Küste (Dobrudscha und Donaudelta),
Walachei mit Bukarest,
Moldau / Bucovina,
Maramures,
Transsilvanien
Banat

Die Südkarpaten

Schloss in den Karpaten
(c)www.rumaenien-tourismus.de

Im Gegensatz zu den West-, Nord- und Ostkarpaten, die man eher als hohe Waldberge wie aus dem Bilderbuch bezeichnen kann, haben die Südkarpaten zwischen Brasov und Petrosani einen felsigen hochalpinen Charakter und erreichen mit dem 2544 m hohen Moldoveanu den höchsten Gipfel Rumäniens. Von atemberaubender Faszination sind die Südkarpaten - Übergänge von Transsilvanien (Siebenbürgen) in die Walachei, entweder durch das enge Olt - Tal, oder über Predeal und Sinaia oder wer ganz hoch hinaus will über die Transfagarasan, die höchste Bergstraße des Landes.

Doch nicht nur für Aktiv - Urlauber wie Bergsteiger, Kletterer, Alpin - Wanderer und Mountainbiker bieten die Berge reichlich Betätigung, auch der Kulturlauber findet hier Sehenswertes. In Sinaia ließ König Carol I. von 1875 – 1914 seine Sommerresidenz errichten: Schloss Peles als wunderbar - königliche Stilmischung von Italiens Renaissance mit Barock und Historismus - Fachwerk und jeder Menge Türmchen aus Deutschland. In Targu Jiu an den südlichen Karpatenausläufern steht das monumentale Denkmal - Arrangement von Constantin Brancusi.

Und in den sich öffnenden Tälern liegen zwei Kleinode klösterlicher Baukunst: Kloster Horezu und Kloster Curtea de Arges, die beide auf der Liste des UNESCO - Weltkulturerbes stehen. Kloster Horezu wurde von dem walachischen Fürst Constantin Brancuveanu Ende des 17. Jh. gestiftet als das ausgeprägteste Beispiel des nach ihm benannten Stils, der den Einfluß der venezianischen Renaissance mit Anklängen des Barock in einem harmonischen Gleichgewicht verbindet. verbindet (siehe auch Schloss Mogosoaia bei Bukarest). Curtea de Arges war zeitweilig Residenz der walachischen Woiwoden. Anfang des 16. Jh. ließ der Woiwode Neagoe Basarab die Bischofskirche bauen, die mit ihren Spiraltürmchen, Kuppeln und dem bemalten steinernen Wandschmuck als Achtes Weltwunder bezeichnet wurde, waren doch zu ihrer Weihung neben dem ökumenischen Patriarch und vier Metropoliten auch alle Äbte des Berges Athos und noch 1000 Priester gekommen.

Transsilvanien

Der klangvolle Name „Transsilvanien“ für dieses mitten in Rumänien gelegene und von den Bergen der Karpaten umschlossene, landschaftlich großartige Reise - Kleinod geht auf die ursprüngliche Bezeichnung „Jenseits der Wälder“ zurück.

Tracht aus Transsilvanien
(c)www.rumaenien-tourismus.de


Und der Name „Siebenbürgen“ geht auf die sieben Burgen zurück, welche die ins Land geholten Sachsen auf Geheiß des ungarischen Königs zur Grenzsicherung gründeten. Die sieben Burgen sind, Bistrita (Bistritz), Brasov (Kronstadt), Cluj (Klausenburg), Medias (Mediasch), Sebes (Mühlbach), Sibiu (Hermannstadt) und Sighisoara (Schäßburg).

Aber nicht nur in den Städten hinterliessen die „Sachsen“ ihre Spuren. Auch in den beschaulichen Dörfern und Städtchen haben sich Tradition und Brauchtum gut erhalten Ganz zu schweigen von den Dorf- oder Kirchenburgen in Siebenbürgen, wovon noch über 150 erhalten sind.

Die bedeutendsten unter ihnen stehen auf der Liste des UNESCO - Weltkulturerbes: Biertan (Birthälm), Calnic (Kelling), Darju (Dersch), Prejmer (Tartlau), Saschiz (Keisd), Valea Viilor (Wurmloch) und Viscri (Deutschweißkirch).

Wälder und Burgen gibt es hier auch heute noch in verschwenderischer Fülle. Dafür kaum Industrie, wenn dann nur im Umfeld der wenigen größeren Städte wie Cluj, Bistrita und Targu Mures in Nordsiebenbürgen und Sibiu, Medias und Brasov im Süden, die allesamt höchst sehenswert sind. Schließlich hinterließen hier die Ungarn und Habsburger ihre noch heute sichtbaren Spuren in bemerkenswerter Stadtarchitektur.

Das Land jenseits der Wälder war und ist wie kein anderes von Legenden und Mythen umrankt, auch längst bevor man in der ganzen Welt mit heulenden Wölfen und Draculas spitzen Eckzähnen zu assoziieren begann. Eine der Hauptattraktionen ist daher auch das Dracula - Schloß Castelul Bran (Törzburg) aus dem 14. Jh. Die Burg mit ihren vielen Türmen und Schießscharten steht an strategisch wichtiger Stelle an einem der Übergänge über die Südkarpaten.

Die Schwarzmeer - Küste

Die Schwarzmeerküste
(c))www.rumaenien-tourismus.de

Kaum enden wollende 245 km rumänischer Schwarzmeer - Küste locken mit Sonne und herrlich feinkörnigen, flach abfallenden Sandstränden wie aus dem Bilderbuch. Ganz nach den Wünschen junger Familien mit rundum guter Verpflegung und dauerhaft günstigen Preisen.

Die Schwarzmeer Badeküste schliesst sich unmittelbar südlich an das Donau - Delta an, wo die Badeorte wie Perlen auf der Kette aufgereiht sind. Von Portiza über das mondäne Mamaia, zur Hafenstadt Constanta, weiter über Eforie Nord und Eforie Süd zu den Orten Tuzla, Costinesti für die Jugend, 23. August, Olimp, Neptun, Jupiter, Venus, Saturn nach Mangalia und weiter über 2. Mai nach Vama Veche, das sich vor den Neureichen retten will.

Parallel zur Schwarzmeer - Küste erstreckt sich die Dobrudscha, wo die Griechen schon im 6. Jh. v. Chr. siedelten. Ihnen folgten Daker und Römer. Ganz im Norden der Dobrudscha liegen die Muntii Macin (Macin - Massiv), das älteste Gebirge der Welt, das inzwischen auf knapp 500 m herunter verwittert ist. Und weiter im Südwesten bei Ion Corvin die Einsiedelei des Apostels Andreas, der die Dobrudscha zu einem der ersten christianisierten Gebiete Europas missionierte.


Das Donaudelta

Einmalig im wahrsten Sinne ist das fast 4500 qkm umfassende Donau - Delta, das größte Feuchtgebiet Europas. Schilfinseln und Binnenseen wechseln ab mit Lagunen, Kanälen und Sümpfen. Die Bewohner des Deltas, meist Nachkommen der Lipovaner, die vor zwei Jahrhunderten aus religiösen Gründen aus Russland fliehen mußten, leben vom Fischfang und der Schilfernte oder lotsen ortskundig die Besucher durch das verwirrende Delta - Labyrinth

Das Delta ist ein Paradies für Ornithologen. Zugvögel machen Station auf ihrem Weg über den Bosporus nach Ägypten. Im Delta leben 325 teils seltene Vogelarten wie Silberreiher, Löffelreiher, Brachvogel, Fischadler und Dutzende von Gänse- und Entenarten und auch mehr als 100 Fischarten. Nicht umsonst genießt das Donau - Delta dreifachen internationalen Schutz als Biosphärenreservat, als Ramsarzone (Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung) und schließlich steht es auf der Liste des UNESCO - Weltkulturerbes. Und dank der Hausboote, Kanus und solarbetriebenen Kleinboote läßt sich das Donau - Delta heute so umweltfreundlich wie man es sich nur wünschen kann erschließen.

 

Urlaub in Rumänien

Immer beliebter werden auch die Rundreisen durch sehenswerten Städte wie Oradea, Timisoara, Cluj, Alba Iulia, Targu Mures, Sibiu, Brasov usw., die vielerorts im Kern ein lebhaftes, architektonisches Nebeneinander von Mittelalter, Barock, österreichisch - ungarischer Handschrift, Jugendstil bis hin zu oft weniger rühmenswerten Elementen des letzten Jahrunderts.

Doch was wären solche Städtereisen, wenn sie nicht gleichzeitig eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten mit kunsthistorischer und weltweiter Bedeutung einschliessen würden. Neben den vielen lokal verborgenen Schätzen sind die auf der Liste des UNESCO - Weltkulturerbes stehenden Patrimonien zu nennen: Die sechs Festungen der vorzeitlichen Daker, die sieben Fresken - bemalten mittelalterlichen Klöster der Bucovina, die acht Holzkirchen der Maramures, das Kloster Horezu, die sieben Wehrkirchen Transsilvaniens und das mittelalterliche Stadtzentrum von Sighisoara.

Donaukreuzfahrt

Kreuzfahrten auf der Donau werden immer beliebter, und wer die nötige Zeit hat, kann ohne Probleme in 14 Tagen von Passau bis ins Donau - Delta fahren. Bei Ram erreicht der Fluß Rumänien mit Serbien am rechten Ufer und durchbricht die Karpaten bis zum Eisernen Tor. Ab Dobreta Turnu - Severin gleitet Europas längster Strom dann erhaben durch die walachische Ebene vorbei an malerischen Uferstädten bis er sich nach 2.888 km im Donau - Delta in das Schwarze Meer erströmt.

Wer sich bei einem der Veranstalter für Donaukreuzfahrten hier informiert, wird vielleicht schon bald von einem Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän an Bord begrüßt.

Urlaub auf dem Bauernhof
(c)www.rumaenien-tourismus.de

Urlaub auf dem Bauernhof

Urlaub auf dem Bauernhof in den ländlichen Regionen wie Apuseni, Banat, Bucovina, Maramures und Transsilvanien (Siebenbürgen), um nur einige zu nennen, erfreut sich steigender Beliebtheit. Nicht zuletzt weil das Binnenland auch eine Zeitreise ist in eine liebenswürdige, nostalgische Vergangenheit, wie man sie in Mitteleuropa seit einem halben Jahrhundert nicht mehr kennt: In malerische Hügel- und Berglandschaften mit unberührter Natur fern von Hektik und Motorenlärm. Darin eingebettet Gehöfte, Dörfer, Kirchen, Klöster und kleine Städtchen. Mit Bauernmärkten, Familienfesten, traditionellen Volksfesten zu christlichen Feiertagen und anlässlich zum Teil archaischer, vorchristlicher Rituale zu Ackerbau und Viehzucht entlang der Jahreszeiten.

Wo man am besten Urlaub auf dem Bauernhof im Banat, Siebenbürgen, der Maramures oder der Bucovina machen kann, ist ganz einfach herauszufinden, indem sie ein Fax oder E-Mail in Deutsch an den Fremdenverkehrs - Verband Ihrer Wahl schicken und Ihre Wünsche sagen.

Wellness

An der Schwarzmeer - Küste wirken die natürlichen Heilfaktoren wie See - Aerosole mit stark ionisierter Luft und das Salzwasser dank antiallergischer Wirkung. Nicht zu vergessen die Kuren mit Sapropel - Schlamm des Techirghiol - Sees, die von vielen Küstenhotels neben den üblichen Wellness - Anwendungen geboten werden.

Ein Drittel aller in Europa befindlichen Heil- und Mineralquellen sprudeln in Rumänien. Bekannte Orte mit Kurbädern mit den mannigfachsten Indikationen sind Baile Felix (Apuseni bei Oradea), Baile Herculane (Banat bei Resita), Sovata (Ost - Transsilvanien nördlich Sighisoara) und Vatra Dornei (Bucovina).

Essen und Trinken

Die Küche Rumäniens

Wenn es „Noroc“ und „pofta buna“ heißt, dann schlägt die Stunde der einheimischen kulinarischen Spezialitäten mit Geschmack, die bestens geeignet sind gegen jede Art von Diät. Manch einer ist überrascht, daß in Rumänien Tomaten noch nach Tomaten schmecken. Gemüse haben tatsächlich ihren Eigengeschmack. Wer einmal lapte batut zum Frühstück hatte, erinnert sich vielleicht noch, wie so etwas früher auch bei uns geschmeckt hat. Die Gans darf noch durchs Gras watscheln, das Huhn kommt nicht aus der Käfighaltung, und die nicht genormten Eier haben Eigengeschmack.

Die Küche kultiviert mehr und mehr die Stärken der rumänischen Spezialitäten: Die vielen Suppen, die man besser Eintöpfe nennen sollte, haben auf der Speisekarte noch ihren Stellenwert: Gemüsesuppe, Bohnensuppe, Rindfleisch - und Hühnersuppe, Kuttelsuppe. Unter den Hauptspeisen sind Sarmale, Tochitura, Wild als Braten, Musaka, mit Kalbfleisch gefüllte Paprika und viele weitere, auch regionale Spezialitäten nicht zu verachten. Häufig begleitet von dem in Rumänien so beliebten Maisbrei, Mamaliga oder Mamaliguta genannt. Nicht zu vergessen Tuica, Horinca, Palinka, Affinat und andere Schnäpse, die immer von einem nur dem Wirt oder Gastgeber bekannten Privatbrenner stammen, der nach einem alten, im engsten Familienkreis gehüteten Geheimrezept seine Erzeugnisse brennt – nur erkennbar an der Originalabfüllung in Fanta - und Pepsi - oder anderen Qualität signalisierenden Plastikflaschen.

Und kosten muß man natürlich auch die oftmals wirklich wunderbaren Rot- und Weißweine aus den vielen Anbaugebieten, die übrigens fast exakt auf dem gleichen Breitengrad liegen wie die von Piemont und Bordeaux. Die unvermeidlichen internationalen Standard - Rebsorten wie Sauvignon blanc, Chardonnay, Riesling, Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot noir, bringen hervorragende Weine hervor, denn sie werden nach modernsten Regeln des Weinbaus und der Kellerwirtschaft ausgebaut. Doch wer die wahre Weinseele des Landes kennen lernen will, der sollte nach den autochthonen Gewächsen fragen wie Feteasca Regala, Feteasca Alba, Feteasca Neagra, Babeasca Neagra, Tamaioasa Romaneasca oder Grasa de Cotnari, um nur einige wenige der über 60 einheimischen Traubensorten zu nennen. Es lohnt sich, zu insistieren, denn von der Bedienung werden diese heimischen Sorten meist verheimlicht, da man sich mit den internationalen gern ein internationales Flair geben will.

Nicht selten wird es geschehen daß man sich selbst als Fremder einreihen darf oder muß bei einem der vielen kirchlichen oder jahreszeitlichen privaten, fast immer öffentlichen Feste und Feiern, sei es eine Hochzeit oder eine Taufe nach orthodoxem Ritus, die nichts zu tun hat mit dem unseren „Drei Tropfen Wasser aufs Haupt und einem Taufspruch fürs Leben“. In der orthodoxen Kirche dauert die Zeremonie ganze zwei Stunden im Stehen, wobei dem unbedarften Westler das Herz stehen bleibt, wenn der Priester den Täufling gleich drei Mal völlig untertaucht. Entschädigt wird man dann im Anschluss durch einen Schnelldurchgang quer durch die Küche der Region, der durch viel Tuica, Wein und Musik begleitet wird und nicht unter sechs Stunden dauert.

Daß Essen und Trinken Leib und Seele ganz gewichtig zusammen halten, merkt mancher Besucher erst, wenn er nach der Rumänien - Reise zuhause wieder auf die Waage steigt. Wenn das keine gewichtigen Gründe für eine Urlaubsreise nach Rumänien sind?

 

Kontakt

Rumänisches Touristenamt
Dachauer Str. 32-34
D-80335 München
Tel.: 089/51 56 76 87
Fax: 089/51 56 76 89

E-Mail: muenchen@rumaenien-tourismus.de
 

Weblinks

 

Quelle: Rumänischer Tourismus - Verband in Berlin

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