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Die Stadt Karansebesch liegt in südwestlichem Rumänien und ist die zweitgrößte Stadt im Karasch - Severin Kreis

 

Karansebesch einst und heute
(© caransebes.ro

Geographie

Karansebesch hat die Koordinaten von 45 ° 25' Breite Nord und 22° 13' Länge Ost.
Die Stadt hat eine strategische geografische Position und liegt im Kontaktgebiet der Berge mit den Hügeln und der Ebene, die, bis hier, unter der Form einer verlängerten Bucht entlang des Temesch - Flusses durchdringt.
Karansebesch liegt auch an der Kreuzung von vier Hauptstraßen von Banat, nordwärts durch Lugosch nach Temesvar, südwärts durch „Das orientalisch Tor” nach Orschowa und der Donau (DN 6 – E 70), westlich durch die Poganici und dem Barzava (Bersau) Täler nach Reschitz (DN 58), und östlich durch das „Eiserne Tor von Siebenbürgen”, durch Sarmizegetusa (Burgort) nach Deva (Schloßberg) und Hunedoara (Eisenmarkt) (DN 68).

Geografisch befindet sich die Stadt ungefähr zwischen dem Zusammenfluß des Bistra - Flusses (im Norden) und des Sebesch - Flusses (im Süden) mit dem Temesch-Fluß und hat eine mittelmäßige Höhe von 280 m.

Das Karansebescher Gebiet wird von hohen Bergen im Osten, Süden und Westen begrenzt.

Der höchste Teil sind die Tarcu - Berge, die von dem Temesch - Fluß und den Bistra Tälern begrenzt werden. Diese Berge sind in drei Teile geteilt: das Petreanu-Massiv, mit dem Pietrei - Gipfel (2192 m), das Tarcu - Massiv, mit dem Tarcu - Gipfel (2190 m) und das Muntele Mic - Massiv (1806 m). Das Tarcu - Massiv hat eine Serie von Gipfeln, die von dem Tarcu - Gipfel absteigen. Zum Nordosten gibt es die Caleanu (2192 m), Matania (2160 m) und Baicu (2123 m) Gipfeln und im Nordwesten haben wir den Jigoria - Gipfel (1463 m), der zum Muntele Mic führt.

Zum Westen von Karansebesch gibt es die Semenik - Berge. Das Relief senkt sich im Norden vom Semenik bis zum Nemanul Mare - Gipfel(1122 m). Es folgen Dealu Mare (639 m) und Corcana (489 m), die die Umgebung von Karansebesch erreichen.

Zum Norden haben wir das Poiana Rusca - Massiv, das über die nahe gelegenen Senken steigt. Die höchsten Gipfel sind Pades (1374 m) und Rusca (1355 m). Vom hohen Gebiet fangen strahlenförmige Spitzen an, die senken und das limitrophe Hügel-Gebiet formen.

Die Senke von Karansebesch, wo die Stadt liegt, umgeben von einem Hügelgebiet, endet in der Terrassenzone des Temesch - Flusses. Im Allgemeinen bestehen die Hügel in der Nähe von Karansebesch aus Pliocenen Schichten, die von Kristallinen Schiefern durchgedrungen werden. Die niedrigste Zone wird vom südlichen Extrem der Lugoscher Ebene gebildet, die das Gebiet der Nordwestsenke erreicht. Betrachtet als eine Bergsenke, trennt die Karansebescher Senke die hohen und massiven Berge im Norden und Osten, von den Hügeln im Westen und der Nordwestlichen Ebene. Ihre verringerte Oberfläche – ungefähr 1200 quadratische km (von Constantin Daicoviciu bis zu dem Armenis - Klamm – 40 km, und vom Cornutel - Bahnhof nach dem Osten von Bucova – fast das gleiche). Die Senke hat die Form einer ovalen Vertiefung auf der NW - SO Richtung mit zwei Vergrößerungen auf den W - E und N - S Richtungen in den Tälern der Bistra und oberen Temesch Flüssen.

Wappen

Karansebesch hat ein eigenes Siegel seit ältesten Zeiten gehabt, wie ein Dokument vom Jahr 1457 das erwähnt. Das älteste bekannte Siegel ist vom Jahr 1503 mit der Beschriftung « Sigil Civitas Caransebesiensis 1503 ». Die eigentlichen heraldischen Zeichen der Stadt wurden 1999 ausgearbeitet.

Das Wappen der Stadt von Karansebesch besteht aus einem Schild, an der Basis gebogen und geschnitten und die drei Viertel haben mit die Farben der rumänischen Fahne. Das Schild besteht aus einer Mauerkrone aus Silber mit fünf Türmen typisch für Munizipien.

Das erste Viertel, das rot ist, enthält eine mittelalterliche Festung von Silber mit zwei scharfen Türmen und mit dem geschlossenen zentralen Tor, darüber eine „steigende Sonne” und ein Mond, beide aus Gold. Über der Festung ist ein rechter Arm mit einem Schwert, auch von Silber. Die Waffen im Viertel stammen aus dem 13. Jahrhundert, Periode, in der Karansebesch urkundlich erwähnt wurde in der es eine mächtige Entwicklung gab. Bezirkhauptstadt für über fünf Jahrhunderte, ist Karansebesch als eine christliche Festung der Verteidigung gegen die heidnische Invasion bekannt. Der Arm mit dem Schwert zeigt den adligen Rang, den viele örtlichen militärischen Hauptmänner von den Königen jener Periode verleiht bekamen und die zwei Himmelskörper bedeuten Ewigkeit, Freiheit, Reichtum, aber auch die Erneuerung von Karansebesch. Der rote Schildkopf symbolisiert Souveränität und Kraft – der erste Teil drückt die heraldische Kontinuität vom Jahr 1503 und 1930 aus.

Das zweite Viertel, dass blau ist – Farbe des Glaubens, der Hoffnung und Aufrichtigkeit repräsentiert den christlichen Glauben der Bewohner der Stadt zeigt den Heiligen Georg als Reiter, der den Antichrist mit dem Speer durchdringt, alles aus Silber, außer der Aureole des Heiligen Georg und die Schuppen des Tieres, die aus Gold sind. Karansebesch war und ist ein Bistum, aber es hat auch militärische Tradition gehabt. Deshalb, dieser militärische Heilige, geistiger Patron vom Episkopat von Karansebesch, der eigentlich den Sieg des Guten gegen das Übel vertritt, zeigt sehr gut die Kraft des Orthodox Christlichen Glaubens der Einwohner von Karansebesch.

Das dritte Viertel, das aus Gold gemacht wird, ist der römischen Periode reserviert, dessen Spuren bei Tibiscum entdeckt worden sind. Der römische Soldat mit dem heruntergelassenen Schild, der sich auf sein Speer lehnt mit Hinuntergebeugten Kopf, ist die Verkörperung von Virtus, der römische Gott des Mutes, Figur auf die römischen Münzen, die zu der Zeit in Tibiscum umliefen und gefunden wurden. Das Kennzeichen von Karansebesch ist zweifarbig – weiß und blau, die, eigentlich die Farben vom ehemaligen Grenzwacheregiment sind. Die Musik der Hymne der Stadt Karansebesch wurde von Antoniu Sequens komponiert und der Text stammt von Gheorghe Balteanu:

 

„O, heiliger Tag, o, großer Tag,
Erwartet mit Jahrhunderten,
Werde gesegnet!
Das Land unseres Volkslied „Doina”:
Siebenbürgen und Banat,
Crisana, Maramures,
Das wunderbare Moldova
So oft verstümmelt,
Kommen heute, um
Zu den göttlichen Mächten zu beten,
Ausrufend, Ausrufend,
Ausrufend: Ruhm dir,
Vergrößertes Rumänien,
In Ewigkeit vereinigt !”
 

Geschichte

Das Gebiet von Karansebesch wurde schon in ältesten Zeiten bewohnt, diese Tatsache wird von zahlreichem archäologischem Befund bestätigt:
- die Entdeckung von Silex Werkzeugen, die von der oberen Altsteinzeit datiert (ungefähr 35.000-10.000 v. Chr.);
- die jungsteinzeitlichen Siedlungen (die Starcevo - Cris Kultur), die vom 6. -5. Jahrtausende v. Chr. datiert;
- die großen jungsteinzeitliche Siedlungen, die zur Vinca Kultur gehören;
- im Balta Sarata Gebiet, trägt die Siedlung auch zur Festlegung der jungsteinzeitlichen Chronologie von südwestlich Rumänien (ungefähr 4800-4600 v. Chr.) bei;
- die Siedlung gehört, die zum mittleren Alter der Bronze (ungefähr 1600-1200 v. Chr.);
- das Bronzelager, das 172 Stücke enthält, gefunden auf Dealul Mare (1100-1000 v. Chr.);
- die Entdeckungen vom ersten Alter des Eisens (Hallstatt);
- die tetra - drachma Münzen die von den Daken gemacht waren (das IV. Jahrhundert v. Chr.).
Zum ersten Mal in der Geschichte, im Jahr 101 n. Chr., ist die Wichtigkeit von Banat im Verlauf der Dakerkriege, von einem Bruchstück belegt, das von den Auslegungen des Kaisers Traian stammt. In der Zeit vom römischen Dakien, in einem Herd sechs Kilometer von Karansebesch entfernt, gab es die römische Festung Tibiscum (Jupa) bei, gebaut im Jahr 106 n. Chr., aber es ist möglich, dass auch auf dem Gebiet von Karansebesch eine römische Siedlung war. In Tibiscum hat man Stücke von dakischer Keramik gefunden, und auch dakische Tumulus wurden entdeckt (vom 2. Jh. n. Chr.). Der Name von Tibiscum scheint von thrakisch - dakischem Ursprung zu sein, der „ sumpfiger Ort” bedeutet. Es ist der Ort durch den die römischen Truppen, angeführt von Traian, nach Tapae marschierten (dieser Ort ist wahrscheinlich in der Zone der Zeicani (Eisendorf)-Zugstation, nach dem Bucova Dorf), wo der Kaiser Traian die Daker besiegte (Dio Cassius – römische Geschichte). Nach der römischen Besetzung von Banat und Oltenia und nach dem Friedensabkommen zwischen den Römern und den Dakern (102 n. Chr.), zusammen mit der Organisierung der Provinz, wird die Basis der militärischen Garnison von Tibiscum gesetzt, durch den Bau einer kleinen Festung aus Erde, gefolgt von dem Bau einer größeren Festung. Auch auf der rechten Seite des Temesch-Flusses bauen sie ein Fort, das bis 170 n. Chr. dort bleibt. In Tibiscum stationierten mehrere römischen Legionen: Cohors I Sagittariorum, Numerus Palmyrenorum, beide wurden von Syrien gebracht, Cohors I Vindelicorum, von Raetia und Numerus Maurorum, von Nordafrika. In den Jahren 118-119 n. Chr., ist die Dakien- Provinz unter dem außergewöhnlichen Befehlshaber Quintus Marcius Turbo gestellt, für den die Ulpia Traiana Augusta Dacica Sarmizegetusa-Kolonie zwei Statuen aufrichtet, eine in Sarmizegetusa (Burgort) und die andere in Tibiscum, für die Tapferkeit im Kampf gegen seine Feinde, die Dakien erobern wollten. Im Jahr 170 n. Chr. wird Tibiscum von den Marcomannen und ihren Alliierten, die freien Dakern, zerstört, die römische Verteidigung im Banat stürzt und der Marcomannische Krieg dauert bis 180 n. Chr.
In der Zeit der Herrschaft vom römischen Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) wurden beeindruckende Denkmäler in Tibiscum gebaut und, es ist möglich, dass die nahe gelegen Bürgersiedlung ihren Rang von bürgerlicher Siedlung zum Rang von Munizipium geändert wurde, und die römische Stadt Tibiscum schließt sich den schon existierenden 11 römischen Städte in Dakien an. Nach dem Rückzug der Römer in dem Süden der Donau (im Jahr 275 n. Chr., in der Zeit der Herrschaft von Aurelian) setzten die zurückbleibenden Menschen ihr Leben fort, bewiesen durch den Wiederaufbau von einigen Gebäuden und die Entdeckung von wichtigen Schätzen.
Zwischen den Jahren 306-337, unter der Herrschaft des Kaisers Konstantin der Große, wird das Gebiet im Norden der Donau wieder von den Römern kontrolliert.
Nach 313, zur gleichen Zeit mit der offiziellen Christianisierung die des römischen Reiches, wird Tibiscum ein wichtiges kirchliches Zentrum. 375 dringen die Hunnen, die erste Nomadenbevölkerung türkischen Ursprunges, in Europa ein und erobern unsere Länder für kurze Zeit.
Mit dem Tod von Attila (453) wird die Herrschaft der Hunnen abgeschafft, so dass beide Ufer der Donau unter byzantinischer Herrschaft in der Zeit des byzantinischen Kaisers Justinian (527-565) waren.
Im Jahr 558 werden die Awaren, ein Stamm von Nomadenschäfern türkischen Ursprunges, in unserem Gebiet erwähnt, die von Bayan (558-605) geführt werden, und 559 die Kutriguren, Nomaden, die verwandt mit den Hunnen waren, geführt von Zabergan. Diese waren mit den Slawen und den Bulgaren alliiert, die in unsere Länder eindrangen.
Weil sie eine bleibende Drohung für das byzantinische Reich darstellten, führen die Generalen Petru und Priscus im Jahr 593 eine siegreiche Expedition gegen die Slawen und die awarischen Stämme.
Im Jahr 602 fallen die Verteidigungslinien an der Donau durch die Massenwanderung der slawischen Stämme im Süden der Donau.
Der erste archäologische Befund des Karansebescher Gebietes, dass die Existenz einiger Siedlungen der örtlichen Bevölkerung erwähnt, anders als die von Slawen oder Awaren, datieren vom 7. zum 9. Jh. im Potoc Gebiet und auf der Romanilor Straße.
Ein von Kaiser Basil II. freigelassenes Diplom, der Bulgarohton von Byzantium (976-1025), in 1020, erwähnt ein „bischöfliches römisches Zeltlager” in Dibiskos, vielleicht das alte Tibiscum von der römischen Zeit und die neo-lateinische Bevölkerung, die im Norden lebt. Südlich der Donau erscheint diese Bevölkerung unter dem Namen von Wallachen.
Das XI. Jahrhundert ist eine Periode von Unruhen und Eindringen von Wandervölker, besonders die Ungaren, die erfolgreich waren, die Zone um Karansebesch beherrschen. Sie schließen sie im Banat von Severin ein und im XII. Jahrhundert wurde die Bedeutung von Tibiscum auf Karansebesch übertragen. Jetzt wir die alte Siedlung zur neuen mittelalterlichen Stadt, die sich um die Festung entwickelt.
Der König Ladislau IV. besucht im Jahr 1289 die Festung und kommt im Jahr 1290 hier zurück, wenn am 29. April der Name von Karansebesch in einem Dokument erwähnt wird, wird dies betrachtet als die erste dokumentarische Bescheinigung der Stadt. Karansebesch ist eine Opidum (Burg), wie die Stadt in den Registern von den päpstlichen Steuern zwischen den 1332 und 1337 benannt war. Nach Bartolomei I., war die erste Erwähnung von Karansebesch in einer Versendung von päpstlichen Taxen von dem 12. Jahrhundert gemacht. Im 14. Jahrhundert erscheinen die Festung, die Stadt und das rumänische Gebiet unter dem Namen von Sebes. In der Tat waren Caran und Sebes zwei verschiedene Siedlungen auf den gegenüberliegenden Ufern des Temesch - Flusses.
Der Name von „Caran” ist, wahrscheinlich, von keltischem Ursprung und bedeutet „Steinstelle”, und „Sebes” ist der Name von einem Fluß, von dakischem Ursprung.
Eine weitere Hypothese ist, dass der Name unserer Stadt Sebes war, und Caran wurde hinzugefügt (Cauran, Caravan, Cavaran), damit man es im Land von anderen Städten mit dem gleichen Namen unterscheiden konnte, Caran, liegt 14 km nach Norden, wo die Constantin Daicoviciu (ehemalig Cavaran) Gemeinde heute ist.
Eine andere Meinung ist, daß der Name der Stadt von „kara” – Schwarz – in der Sprache der Nomaden von Asien und „sebes” – schnell – in Ungarisch stammt.
Der Name der Stadt in der vollständigen Form von ,,Karansebesch” erscheint in den Kanzleramtdokumenten nach dem Jahr 1370 (in districtu Karansebesus).
Der Schloßherr wurde in den Dokumenten dieser Periode erinnert; 1318 wurde der Herrscher des Sebes Bezirks, Petru, in einem von König Carol Robert unterschriebenen Dokument erwähnt, und 1325 erscheint er als Schloßherr Szeri Posa.
Karansebesch, ein kompaktes rumänisches Gebiet, war eine wichtige Siedlung, weil es im Jahr 1352 als die Hauptstadt der Sebes-Provinz erscheint, und im Jahr 1360 wird es als die Hauptstadt des Banat von Severin und administratives, politisches und militärisches Zentrum der acht autonomen rumänischen Bezinke vom Banat erwähnt. Wir können auch bemerken, daß der Begriff „banat” der Name, der Provinzen in des rumänisch - bulgarische Reiches mit der Hauptstadt bei Tarnovo, ist und „severin” kommt von „sever”, daß „Norden” im Slawischen bedeutet.
Die Gemeinschaftsversammlungen von hier illustrieren die Macht der Rumänischen Adligen und die lokale Autonomie, von welchen die Rumänen profitierten in dem institutionellen Rahmen des Königtums. Aber Karansebesch war nicht nur der Wohnsitz vom Distrikt, wo diese Versammlungen stattfanden, aber auch das Hauptzentrum, wo sich das gewöhnliche Richterforum der acht Bezirke traf. Der Tag des Treffens war Donnerstag und es blieb vom Mittelalter bis heute, der Markttag von Karansebesch.
Der erste Herr von Karansebesch, der 1360 erinnert wurde, hieß Sturza oder Sturzo.
Wir müssen erwähnen, dass fast alle Bürgermeister der Stadt bis Ioan Popa im Jahr 1688 Rumänen waren und wir erwähnen unter diesen: Stefan Dan (1457), Nicolae Lazar (1494), Stefan Stoica (1498), Matei Lazar (1515), Petru Racovita (1535), Pavel Bucosnita (1561), Nicolae Florea (1581), Ion Iosiga (1593), Nicolae Moise (1599), Mihai Voevod Vaida (1601), Todor (1627), Lugojan (1635), Simion (1648), Florea (1654). Der ungarische Chronist Szamoskozy schrieb, vor 1598, über den rumänischen Adligen Stefan Iosiga, der Kanzler von Siebenbürger wurde, daß er aus der rumänischen Stadt Karansebesch stammt – ,,ex Karan-Sebesso Valachorum oppido”.
Im Jahr 1369 wird die erste Versammlung der Rumänen von Banat bestätigt, als die „Gemeinde von den Herren und anderen Rumänen im Sebes Gebiet”, wie „Alle reiche und arme von der Sebes - Festung” von dem Gouverneur Benedict Himfy die Absolution einer neuen Steuer fordern.
Es gibt Dokumente die bestätigen, daß 1365 Johannes V. Palaiologos, Kaiser von Byzanz, auf seinem Weg nach Buda, mit einem großartigem Fest in Karansebesch empfangen wird, und im Jahr 1419 besucht König Sigismund die Stadt einige Male, er kommt zurück 1428 und 1429.
Am 9. Juli 1424, erzählt König Sigismund in einem Diplom von „castro nostro Sebesiensi.”
Vlad Dracul zusammen mit den Türken verwüsten im Jahr 1432 Karansebesch.
Ioan von Hunedoara kommt nach Karansebesch am 18. Oktober 1447 und am 29. Oktober 1453, als er den Bürger, für ihre Dienste, die Hälfte des Racovita-Gebietes, nördlichen der Stadt, gibt.
Politisch, spielte Karansebesch eine große Rolle in der Verteidigung der Rechte der rumänischen Bevölkerung im Hügel- und Gebirgsgebiet vom Banat vor dem ungarischen Königtum und Adel. Die Soldaten der Armee dieses Gebietes waren immer in der ersten Front im Kampf gegen die Türken.
Der König Vladislav der II. erkennt die Privilegien der Stadt am 17. Januar 1497, und im nächsten Jahr empfängt die Stadt die Schwerterrechte. Im XVI. Jh. Besuchten folgende Personen die Stadt: Laiota Basarab (1545), Radu Voda Ilies (1552), der italienische Ingenieur Alessandro Cavalini da Urbino (er repariert die Befestigung – 1552), der italienische Chronist Giovan Andrea Gromo (1564-1565), der Schönes über das Gebiet, die Traditionen und die Menschen schrieb, und Mihai Viteazu (1600), der ein Diplom von der Festung von Karansebesch schickt.
Am 16. Juni 1531 bestätigt Johann Zapolya, der Prinz von Transsylvanien (1510-1526) und der König von Ungarn (1526-1540) den Bewohnern von Karansebesch die Rechte, die von Sigismund von Luxemburg gegeben wurden, und am 5. Februar 1532 befreit er die Bewohner von allen Tributen.
Ein Italiener, G. P. Campani, schreibt im Jahr 1584 dass „Lugosch und Karansebesch in der Walachei sind” und erinnert an den rumänischen Charakter des Gebietes. Drei Jahrzehnte nach G. A. Gromo, bestätigen zwei Berichte von den Jesuiten daß Karansebesch und Lugosch eine rumänische Provinz sind. Im Jahr 1536 wurde das Banat von Lugosch - Karansebesch gebildet.
Von 1541 fällt die Stadt unter die Herrschaft der Prinzen von Siebenbürger.
Unter der Herrschaft des Königs Jon II. Sigismund Zapolya (1559-1571) wird Karansebesch eine königliche Stadt und hatte die gleichen Rechte wie Buda und Temesvar.
1582 wird die Stadt geplagt. In dieser Zeit nahmen Stefan Herce und Efrem Zacan an der Übersetzung und am Drucken von „Palia de la Orastie” teil.
Im 17. und im 18. Jahrhundert hat Karansebesch eine aufregende Geschichte, wegen der Kriege zwischen Österreich und der Türkei. Die Stadt wurde bald von den einen, bald von den anderen besetzt. Vom Jahr 1603, als Karansebesch vom Chronisten Szamoskozy Istvan besucht wird, datiert eine Beschreibung davon. Im gleichen Jahr nennt der General Basta Karansebesch „civitas.”
1658 fällt die Stadt unter ottomanischer Herrschaft (30 Jahre lang), und im Jahr 1660 wird die Stadt vom türkischen Chronisten Evliya Chelebi besucht, der eine schöne und dokumentierte Beschreibung davon macht.
In 1688 befreien die Armeen vom Kaiser Leopold I durch den General Veterani die Stadt und der General fordert Ingenieur Visconti die Wiederbefestigung nach dem alten italienischen System, und 1693 gibt der gleiche General der Stadt einige Rechte, die bekannt sind unter dem Namen von „Reglementarea”. Der General Veterani stirbt in August 1695 in dem Kampf von Lugosch zwischen den Österreichern und die Türken.
Zwischen 1699 und 1701 setzt Graf Luigi Ferdinando Marsigli seinen Wohnsitz in Karansebesch auf und er beginnt die Demolierung der nahe gelegenen Festungen und die Festlegung der Grenzlinie nach dem Karlowitzer Friedensvertrag (1699).
Dieser italienische Offizier der österreichischen Armee beschrieb, zum ersten Mal, die alten Ruinen von Tibiscum und erinnerte auch an die populäre Schrift der Kaiserin Cornelia Salonina gewidmet vom „ordo municipii”, die einzige datierte Beschreibung des Titels von „municipium”, die die Stadt hatte.
Ab 1718 kommt Banat, durch den Passarowitz Friedensvertrag, unter österreichischer Herrschaft.
Im Jahr 1700 wird Karansebesch wieder geplagt.
In einem Dokument von 1717 wird es bestätigt, dass die Stadt 400 Häuser hat.
Im Jahr 1738 fängt ein weiterer Krieg zwischen den Österreichern und den Osmanen an, die kaiserlichen Truppen stehen in Karansebesch, und die Türken verwüsten die Festung. 1741 werden die Grenzen zwischen den zwei Reichen festgelegt, die Friedenskonferenz fand hier statt.
Durch ein kaiserliches Dekret vom Jahr 1762 stellt die Kaiserin Maria Theresa die militärischen Einheiten für den Grenzschutz auf und deshalb, wird im Jahr 1768, das Rumänisch - Banater Grenzregiment Nr.13 gegründet. Von seinem Gründen hatte das Regiment viele Namen: das Grenzregiment Nr.72 (1769), das Rumänisch - Illyrer Grenzregiment (1775), das Walachisch - Illyrer Grenzregiment Nr.13 (1798), das Walachisch - Banater Grenzregiment Nr.13 (1838), und schließlich, das Rumänisch - Banater Grenzregiment Nr.13 (1849).
In seiner Organisierung hatte es viele Phasen, bevor es schließlich: das Bistra Tal, von der Marga Gemeinde bis zu Karansebesch, den Temesch - Cerna Durchgang (mit den nahegelegenen Tälern), von Orschowa, bis zur Svinita Gemeinde, Craina Banateana und das Almaj Tal, von der Prigor Gemeinde bis zur Lapusnicul Mare Gemeinde, enthielt. Von einem militärischen Gesichtspunkt wurde das Friedenszeit Regiment in 12 Kompanien eingeteilt, die eine veränderliche Anzahl von Grenzwache - Gemeinden hatten (eine Gesamtsumme von 96).
In den 104 Jahren, in denen das Regiment funktionierte, trainierte es 25 Generalen, über 200 Dienstvorgesetzte, eine große Anzahl von Offizieren und Unteroffizieren. Über 40 Grenzwachen folgten den überlegenen Kursen. Für die mutigen Taten wurden das Kennzeichen vom Regiment, die Offiziere, die Unteroffiziere und auch die Grenzwachen mit der folgenden Reihenfolge von Medaillen entschädigt: 10 von Gold, 31 von Silber Klasse 1 und 36 von Silber Klasse 2. Auf einer Fahne des Regimentes stand geschrieben: „Der Mut von Romus, soll es über uns sein”. Diese Fahne liegt in dem Museum für Geschichte in Wien.
Nach 20 Jahren vom Auflösen des Nasaud Regimentes wird im Jahr 1871 das Grenzregiment von Karansebesch auch aufgelöst, wegen einer neuen Form der Beherrschung, der österreichisch - ungarischen Dualität, und auch wegen des Reduzieren der türkischen Gefahr. Durch das Gesetz vom 8. Juli 1871 wurde in der Organisation der Gemeinde die militärische Verwaltung durch eine zivile Verwaltung ersetzt.
Zum gleichen Zeitpunkt wurde das 43 Königlich - Kaiserliches Infanterie - Regiment gegründet, ein Regiment, das unter dem direkten Befehl des Kaisers Franz Joseph war.
Im Jahr 1872 wird der Ort zum Rang von Stadt gehoben.
Am 12. März 1873 fand die erste Versammlung des Stadtrates statt und Ioan Brancovici wird als Bürgermeister gewählt. Die administrativen, wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen die genommen waren, wie das Gründen des Severin Bezirks mit dem Wohnsitz in Karansebesch, haben den Prozeß der Bildung der zivilen Verwaltung im ehemaligen militärischen Randgebiet beendet.
Mit den Gesetzen von 1871 und 1873 als Basis, wurde die Vermögensgemeinde organisiert. Die Bildung davon wurde für die kollektive Verwaltung der erhaltenen Domäne gemacht – Hälfte von der Forstwirtschaft und alpiner Domäne des Staates – als ein Zurückzahlen der Dienste der örtlichen Grenzwachen; das andere Teil geht in das Eigentum des Österreichischen - Ungarischen Staates und es wird nach der Vereinigung von 1918 nationalisiert. Die Dokumente von den definitiven Teilen wurden am 28. Januar 1880 unterschrieben. Die neue Institution erhielt ein Territorium von 251.919 jugaren (1 jugar = 0.5775 ha). Diese gewaltigen Walddomänen wurden nicht unter den Dörfern verteilt, wie in anderen Grenzgebieten, sondern wurden zusammen verwaltet. In der Allgemeinen Versammlung vom 19. Dezember 1879 wählten die Vertreter der Gemeinden General Traian Doda als Präsident der Vermögensgemeinde.
Die Vermögensgemeinde war eine Institution von großer Solidarität, eine Gemeinde von über 30.000 rumänischen Familien, freie Bauern, durch Gesetze und Traditionen, denen freie Gebäude in dem Randgebiet zur Verfügung gestellt wurden.
Im Juni 1900 besucht der Metropolit von Rumänien die Stadt und wurde hier herzlich willkommen.
Unter dem Mandat vom Bürgermeister Constantin Burdea im Jahr 1903 wurde das schöne Rathausgebäude gebaut.
Im Oktober 1905 wird unser großer Historiker, Nicolae Iorga, in Karansebesch empfangen.
Am 24. Oktober 1916 stirbt der General Ioan Dragalina, Held unserer nationalen Einheit, in Bukarest, wegen der Wunden, die er in der Jiu - Felsschlucht erhalten hatte.
Am 25. Oktober 1918, wurde mit großer Begeisterung, der nationale rumänische Rat von Karansebesch gewählt, der zusammen mit zahlreichen Bewohnern von Karansebesch, die größte Delegation vom Banat war, die an der Grossen Vereinigung vom 1 Dezember 1918 teilnahm, die in Alba - Iulia (Weisenburg) stattfand.
Banat wurde vollständig von der Serbischen Armee besetzt, nach dem Waffenstillstand von Belgrad (unterschrieben in Oktober 1918). Im Januar 1919, ziehen sich die Serben zurück von unserem Gebiet, ihr Platz wurde von der Französischen Armee eingenommen. Ab 28. Juli 1919 wurde Banat in der rumänischen Verwaltung aufgenommen, es wurde schrittweise von rumänischen Truppen bis am 20. August 1919 besetzt und, nach den Entscheidungen der Pariser Friedenskonferenz vom August 1919, wurde die territoriale Abgrenzung zwischen Serbien und dem Königtum von Rumänien festgelegt.
Die Statue des Kaisers Franz Joseph stand auf dem Sockel in dem Park bis April 1919, als ein Rumäne sie an den Sattel seines Pferdes verband und sie stürzte. Sie wurde in den Hof der Vermögensgemeinde gebracht und 1936 wurde sie geschmolzen und ihre Bronze wurde bei der Fertigung der Dragalina Statue benutzt.
In der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen hatte die Stadt, weil sie ein wichtiges Straßen - und Verkehrsknoten war, eine schnelle Entwicklung und wird von einer Grenzgegend, mit einer beschränkten Anzahl von Bewohnern (in der Periode von der Österreich - Ungarische Beherrschung), eine blühende Stadt, die meistens auf Handel, kleinen Handwerkern und dem landwirtschaftlichen nahe gelegenem Gebiet basierte.
Im Jahr 1950 wurde die alte territoriale Einteilung aufgegeben und für zwei Jahre war Karansebesch der Wohnsitz des Severin - Gebietes, und zwischen den Jahren 1950 und 1968 war es der Wohnsitz der Abteilung mit dem gleichen Namen. In der Periode des kommunistischen Regimes war die Stadt nachteilig behandelt, meistens wegen der Festlegung des Wohnsitzes des Karasch - Severin Kreises nach Reschitz, obwohl, von den meisten Gesichtspunkten, Karansebesch diese Position gehaben sollte. Im Jahr 1995 wurde Karansebesch zum Munizipium erklärt.
Die Geschichte vom Gebiet, mit seiner archäologischen und ethnographischen Erbe, kann besser bekannt werden, indem man das Museum der Ethnographie und des Grenzregiments eingerichtet auf dem Gen Ioan Dragalina Platz, in dem Gebäude der ehemaligen Kaserne der Grenzwachen vom Regiment in Karansebesch, besucht. Das Gebäude ist im Stil des Theresianischen Barocks in 1754 gebaut worden. Das Museum hat über 48000 Exponate, Sammlungen die zur Archäologie, der ethnographischen Geschichte, Kunst, zu Dokumenten und alten Büchern gehören.

Klima

Wegen der Lage der Stadt Karansebesch im süd - westlichen Teil des Landes, unter dem direkten Einfluß des Adriatischen Meeres und dem Schutz der Karpaten, integriert sich die Zone ins kontinental - gemäßigte Klima, mit sub - mittelmeerischem Einfluß.
Die klimatische Unterart des Süd - und Südost - Banat wird durch den Kontakt zwischen den atlantischen Luftmassen und dem Druck charakterisiert, der von den südländischen Luftmassen gemacht werden, die der Temperatur einen mäßigen Charakter gibt.
Die Winter und die Sommer sind kurz, und die Frühlinge und der Herbst sind länger, die Temperaturen sind in beiden Extremen mäßig.
Die durchschnittlichen Temperaturen ändern sich zwischen 0°C und 1°C in den Wintermonaten, und im Sommer sind sie zwischen 21°C und 23°C, das den südlichen Einfluß in diesem Teil vom Banat demonstriert. Die fast vier Monate von Frühling und Herbst ist die Haupteigenschaft der Senke von Karansebesch vom klimatischen Standpunkt; die durchschnittliche Temperatur ist von 11, 5°C.
Das Klima des Karansebescher Gebietes ist heißer als das der östlichen Berge (das Tarcu Gebiet), und kälter als das vom südlichen Gebiet der Donau (wo der südländische Einfluß stärker, und mäßiger als das der westlichen Ebene ist).
Frühling ist eine verhältnismäßige heiße Jahreszeit mit einer durchschnittlichen Temperatur von über 10°C. Der Frühling – Sommer Übergang ist durch frühe Hitze ziemlich abrupt. Die durchschnittliche Sommertemperatur, ein bisschen über 20°C, zeigt, dass es eine Jahreszeit mit mässiger Hitze und die nicht erstickend ist. Der Sommer – Herbst Übergang ist sehr langsam und der Herbst erscheint als eine Verlängerung des Sommers, in der die Temperatur langsam fällt. Die Herbsttemperatur ist ein kleines bisschen höher als die Frühlingstemperatur. Der Herbst – Winter Übergang ist ziemlich abrupt. Die durchschnittliche Wintertemperatur ist über 0°C, und es zeigt uns, dass diese Jahreszeit nicht sehr kalt ist.
Im Karansebescher Gebiet blasen die Winde ein bisschen über die Hälfte der Anzahl von den Tagen in einem Jahr. Diese werden von zwei klimatischen Phänomenen verursacht:
- das erste Phänomen ist, die Gebirgsbrise, die jedes Mal dort erscheint, wo ein Druck- und ein Temperaturunterschied zwischen der alpinen Zone und der niedrigen Depression sind.
- das zweite Phänomen wird wegen der Änderung der Temperatur zwischen der niedrigen Zone von Oltenia und der niedrigen Zone der Karansebescher Senke gebildet.
Die Luftströme, die sich bilden, verursachen im Temesch - Cerna Durchgang eine starke Bewegung der Luft, ein ähnliches Phänomen wie das Blasen von Atemluft in einem Rohr.
Wenn die zwei Phänomene zusammenfallen, gibt es einen sehr starken Wind in Karansebesch.
Nach der Analyse der Niederschläge, haben wir in Karansebesch einen Durchschnitt von 737 mm / Jahr. Die größten Mengen von Niederschlägen in der Senke sind im Mai und im Juni, wie im Herbst, im Oktober und im November. Die Tage mit Schnee ändern sich zwischen 25 und 30 in einem Jahr.
Die Analyse von klimatischen Faktoren (Lufttemperatur, Winde und Niederschläge) zeigt dass, obwohl es von Höhen umgeben wird, die Senke von Karansebesch ein Übergangsklima zwischen dem alpinen Klima der östlichen Berge (das Tarcu - Godeanu Gebiet) und das Steppenklima der Buzias Hügeln im Westen, mit Mittelmeereinflüssen im Süden hat.
Das angenehme Klima hat Einfluß auf die örtliche Fauna und die Flora und erlaubt gute Wohnbedingungen für die Bewohner des Gebietes.

Bevölkerung

Die stabile Bevölkerung von Karansebesch zählte im Jahr 1873, von denen 2085 Rumäner waren, in 1873, hatte die Stadt 6500 Bewohner und hatte ein ununterbrochenes Wachstum – 10089 (im Jahr 1930), 15733 (1956), 18838 (1966), 27190 (1977), 31985 (1992).

In der letzten Periode sehen wir eine kleine Abnahme der Bewohnerzahl (wie die allgemeine Tendenz der Bevölkerungsevolution im Kreis) weil im März 2002, die Bevölkerung der Stadt, die Zahl von 28000 Bewohner leicht überstieg.

Strukturell sind 92% der Bewohner Rumänen, Deutsche, Ukrainer und Zigeuner stellen jede 2% dar, 1% sind Ungarn, und das bleibende 1% sind Tschechen, Serben, Slowaken und andere.

Kultur

Karansebesch war und bleibt ein wichtiges kulturelles Zentrum von Banat.

Der archäologische Tatbestand enthüllt ein kräftiges Material und geistige Kultur, zuerst von Getisch - Dakischen Einzelheiten, dann von Dakischen - Römischen Einzelheiten.

Die Objekte von Bronze oder Silber, die von der mittelalterlichen Periode datieren, kann betrachtet werden als ursprüngliche Schöpfung der Kunst unter byzantinischem Einfluß.   

Obwohl die politische und militärische Ereignisse vom 15. - 16. Jahrhundert nicht gut waren für das Fördern von kulturellen Schöpfungen, unter dem Einfluß religiöser Reformen und europäischen Strömungen entwickelt sich Karansebesch zu einem kulturellen und geistigen Zentrum der Rumänen in südlichem Banat. Gelehrte wie Stefan Herce und Mihail Halici, die reiche Bibliotheken besessen haben, haben die Kultur und die Erziehung damals gefördert. Obwohl Banat unter türkische Herrschaft war, werden 1552 in den Dokumenten von der damaligen Zeit, acht Studenten erinnert, 1527 studierte ein Schüler namens Stefan an der Wiener Universität, und vor ihm waren, 1482, George Matei, der in Krakau studierte und 1486, Nicolae Sas, der Student in Wien war. Die Entwicklung der Kultur in Karansebesch kann auch bemerkt werden durch das Erscheinen von einigen Büchern, die in anderen rumänischen Gebieten gedruckt worden sein, wie „Psaltirea”, gedruckt bei Alba - Iulia (Weisenburg) in 1651 oder der Evangelium, die von dem Erzbischof Antim Ivireanu in Snagov im Jahr 1697 gedruckt worden ist.

In der Mitte des 19.. Jahrhunderts war die Stadt als ein traditionelles Zentrum von Chorkunst, Folklore und Amateurtheater bekannt.

Über den Anfängen und der Entwicklung der lokalen dramatischen Kunst, schrieb die „Familia” - Zeitschrift immer wieder lobend über die Erfolge der Künstler und der Amateure. Die Gründung der Vortragsgesellschaft Rumänischer Jugend im Jahr 1870, präsentiert die Schulaktivität verschiedene Vorträge, kurze Erklärungen, Skizzen oder frohe Momente. Sie bedeutete eine erste Phase auf dem Gebiet der Kunst, aber es war auch ein Weg wirkliche Talente zu fördern. Die Förderung und das Fortschreiten des Chors hielt, am Ende des 19th Jahrhunderten, die Flamme des nationalen Gewissens wach.

Die Förderer der künstlerischen Bewegung und besonders der musikalischen Bewegung waren „Sang und Musikvereinigungen” beginnend mit dem „Karansebescher Gesang- und Musikverein” (1867), mit „Societatea Romana de Cantari si Muzica” (1876-1877) und mit dem „Corul Meseriasilor” (1888), welche in der „Reuniunea Filarmonica” (1919) fusionierten, mit guten Beziehungen gegenseitiger Zusammenarbeit, besonders wenn es große Aktionen gab.

Die Stadt Karansebesch kennt in der Periode zwischen 1883-1972, einige berühmte Dirigenten: Niky Popovici (1883-1886), Antoniu Sequens (1888-1930), Timotei Popovici (1893), Petru Bancea (1918), Constantin Vlad (1924-1938), Dimitrie Cusma (1931-1940) und Gheorghe Dobreanu (1954-1972).

Die kulturellen Gesellschaften und die Orthodoxe Kirche hatten eine wichtige Funktion im kulturellen Leben der Stadt (die Astra - Gesellschaft, die Gesellschaft der Orthodoxen Frauen, die rumänische Vortragsgesellschaft, die rumänische Musik- und Gesangvereinigung, die Gesellschaft für das rumänische Theater, die Vereinigung rumänischer Lehrer in der Diözese von Karansebesch, die „Ion Popasu” - Vortragsgesellschaft, die rumänische Jugend-Gesellschaft von Karansebesch), die die rumänische Kultur in Karansebesch und dem nahe gelegenen Gebiet unterstützten. Am Ende des XIX. und am Anfang des XX. Jahrhunderts (im Jahr 1885 wird die Diözesan Buchdruckerei gegründet) existierten schon lokale rumänische Zeitungen wie „Vocea granitei”, „Zorile”, „Foaia Diecezana”, „Calendarul romanului”, „Economia”, „Sentinela” oder „Lumina”.

In Karansebesch wurde die erste Bibliothek des Banats im Jahr 1863 zusammengestellt.

Im Jahr 1875 wird die Casina romana, rumänische Vortragsgesellschaft, als Initiative des Bischofs Ioan Popasu gegründet, wo Persönlichkeiten wie Vasile Goldis, Stefan Velovan und Patriciu Dragalina Vorträge hielten.

Das populäre Tanz- und Liederensemble „Doina Banatului”, das das Reichtum des Folkloreerbes des Gebietes verwert, ist wohl bekannt. Mihai Halici, Stefan Velovan, die Schriftstellern Sorin Titel, Horia Patrascu und Petru Vintila, der Dichter George Suru, die Kritikern Cornel Ungureanu und Cornelia Stefanescu, die Volkskundlern Ion Luca Banateanul und Nechifor Mihuta, der Historiker Constantin Daicoviciu, der Patriarch Miron Cristea, der Erzbischof Nicolae Corneanu, der Bischof Iosif Olaru, der Karikaturist Stefan Popa Popa’s, die Malern Achim Miloia und Corneliu Baba, der Rocker Ilie Stepan sind nur einige von den Namen, die die kulturellen Werte der Stadt bestätigen.

Auch heute behält Karansebesch seinen „Appetit” auf Kultur, die verantwortlichen Institutionen unterstützen die zahlreichen kulturell-künstlerischen Aktivitäten. Ein literarischer Kreis, dessen Aktivität in der „Interferente” Zeitschrift präsentiert wird, existiert in der Stadt. Der Epigrammkreis „Apostrof” veröffentlicht jährlich eine Zeitschrift mit dem gleichen Namen, in der Periode des Nationalen Epigrammfestes, im September, der jährlich die wichtigsten Persönlichkeiten, auf dem Gebiet des rumänischen Epigramms wiedervereinigt, Aktivität die vom netten Epigrammisten Nicolae Nicolae koordiniert ist.

Schriftsteller wie Horia Vasilescu, Maria Bologa und Ion Gheorgheosu bringen dem Leser eine originelle Literatur, wo das Talent viele Themen zum Ausdruck bringt, von der Literaturkritik oder Prosa, zur Poesie und zu Epigrammen, und Humoristen, wie Nicolae Nicolae, Ion Jorz und Ion Ghera, halten die gute Stimmung wach.

Das Lancieren von Büchern des Historikers Liviu Groza stellen, seit einigen Jahren, besondere kulturelle Ereignisse dar, die verschiedene Persönlichkeiten der Stadt versammeln.

Die Stadt hat zwei Buchdruckereien, die verschiedene Bücher und Zeitschriften herausgeben.

Die Notwendigkeit, ein neues Kulturhaus zu haben, wird empfunden. Der Bau begann sofort nach der Revolution, aber wurde nicht beendet.

Wirtschaft

Karansebesch, eine der ältesten Orte vom Banat, wurde im 16.. Jahrhundert eines des wichtigsten örtlichen kommerziellen Zentren, die von ihrer geographischen Lage privilegiert werden, bei der Kreuzung der Handelsstraßen des südöstlichen Europas und jenen von Zentraleuropa. Der ungarische Historiker Pesty Frigyes erwähnt, dass Karansebesch im Jahr 1449 als eine Handelsstadt ersten Ranges bekannt wurde.

Die intensiven ökonomischen Aktivitäten werden vom 19.. Jahrhundert in einem Dokument erwähnt. Deshalb wurden hier 1874 21 Kaufleute und 39 Handwerker registriert, es gab Arbeiter in den kleinen Fabriken der Stadt oder in den Wäldern der Vermögensgemeinde, und die meisten Bewohner arbeiteten in der Landwirtschaft oder beschäftigten sich mit der Viehzucht. 1875 werden der Karansebescher Bahnhof und die Lokomotivschuppen gebaut. Die Eisenbahnlinien nach Temesvar (in 1876) und nach Orschowa (in 1878) werden gebaut. Im Jahr 1885 wird die erste elektrische hydroelektrische Zentrale in Europa und die zweite in der Welt, von Schmidt und Dachler, gebaut, Karansebesch wurde mit Elektrizität zwischen 1885 und 1888 mit Edison - Glühbirnen versorgt (die gleiche Sache passierte 6 Monaten vor diesem Ereignis in Temesvar), Zeit, in der die Priorität von Illuminierungsgas oder Kerosin in den großen Städten der Welt argumentiert wurde. Die alte Turbine mit einer senkrechten Achse wird im Jahr 1905 mit einer Francis - Turbine ersetzt, die bis 1929 funktionierte.

Die ökonomische Entwicklung führte zur Erscheinung von einigen Gesellschaften und Verbänden: Das Verwahrungshaus, Die Kommerzielle Kammer, Der Verband der Kaufleute. Die industriellen Anfänge von Holzverarbeitung, die in Karansebesch aus dem Jahr 1912 stammen, als die Mundus Gesellschaft erscheint, daraus wurde später das Holzverarbeitungsverband Balta Sarata. Die Privatisierung des örtlichen Tourismus wurde in Eile gemacht, ohne gut bestimmte Objektive zu haben, ohne die notwendige Hilfe und ohne die Koordinierung von Seiten des Staates, nach der Privatisierung, ohne zum Lösen von Infrastruktur - und Umgebungsproblemen, im Fördern von Touristenprogrammen.

Nach der Grossen Vereinigung beizutragen von 1918 entwickelt sich die Stadt sehr viel. Der Handel und die Handwerke gedeihen in der Stadt. Das Holz in den Wäldern der Vermögensgemeinde wird zur Entwicklung der Holzverarbeitung und des Holzverkaufs (Möbel -, Faß -, Parkett -, Holz- und Sperrholzfabriken) beitragen. Backstein-, Ziegel- und Terrakotta - Fabriken erscheinen in der Stadt, aber die meiste der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. In Karansebesch werden einige Banken und Aufbewahrungshäuser für die Finanzierung von ökonomischen Aktivitäten gebaut, Waggone Reparierungswerkstätten werden auch gebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen neue Firmen und die existierenden Firmen werden modernisiert. Deshalb wird 1971 die Maschinenkonstruktion Fabrik – ICM gebaut, der CFR Abstellbahnhof wird ausgebaut, der Automobiltransport von Gütern und Passagieren ist entwickelt, und 1979 wird der Karansebesch Flughafen eröffnet.

In der Periode bis zur Revolution von 1989 wurde die Belastung auf der gezwungenen Industrialisierung der Ökonomie von Karansebesch im Kader der rumänischen gelegt, allgemein sagend.

Nach 1990 wirkten die Ergebnisse der zu ehrgeizigen, ungerechtfertigten und unangemessene Entwicklung der Industrie nach. Viele der industriellen Bezugspunkte schlossen ihre Türen teilweise oder vollständig. Dies führte zur Verschlechterung, größer als die nationale, des Lebensstandards und des Niveaus der Entwicklung der Stadt. Das ökonomische Wachstum in den letzten Jahren wurde sogar ohne eine minimale Entwicklungsstrategie der Stadt und des Gebietes gemacht. Karansebesch hat viele Perspektiven ein schnelles Wachstum in der Zukunft zu haben, und wir zählen einige von diesen auf:      

- die geographische Position, in der Nähe der Grenzen mit Ungarn und Serbien;

- die günstigen klimatischen Bedingungen;

- Knoten von Straße -, Gleis- und Luftverkehr;

- Bevölkerung mit einer hohen Rate von Toleranz und reduzierten Niveau von gesellschaftlichen Konflikten zwischen Bürgern;

- die ziemlich entwickelte technische Infrastruktur mit Wasserversorgung, Kanalisation, Flutschutz, elektrischer Energie und Erdgasversorgung;   

- ein weit erstrecktes und modernisiertes Telekommunikation - Netzwerk;   

- Faseroptiknetzwerk;

- vollständige Handynetzwerk Bedeckung;

- zahlreiche, hoch qualifizierte, Arbeitskraft in allen Vorbereitungsgraden bei niedrigen Kosten;

- entwickeltes und abwechslungsreiches Ausbildungsnetzwerk;

- ausgedehnte Privatisierung, mit einer großen Anzahl kleiner und mittelgroßer Unternehmen;

- ein hohes Touristisches und Agrotouristischen Potential;

- ein ganz reduzierter Grad der Verschmutzung;     

Es ist notwendig, eine Strategie auszuarbeiten und einen einheitlichen Weg des Denkens, das förderlich für eine harmonische und haltbare Entwicklung von Karansebesch und vom umgebenden Gebiet sein soll, zur Verfügung von jenen zu stellen, die sich für den wirtschaftlichen Fortschritt vom Gebiet interessieren. Eine mächtigere Integration des Karansebesch - Gebietes im 5. Westgebiet und ins Donau - Cris - Mures - Tisa Euro Gebiet und die Schaffung einer günstigen Umgebung für das Leben und die ökonomischen Aktivitäten sind notwendig. Das Erreichen dieses Zweckes ist nur in einem globalen Rahmen - wirtschaftlich, sozial und kulturell – von dauerhafter Entwicklung, unter allen diesen Aspekten – zeitlich, qualitativ und ökologisch möglich. Für das Schaffen dieser Ziele wird das Versichern eines stabilen ökonomischen Wuchses beweckt, durch von allem die Schaffung und/oder die Entwicklung der Branchen und Unterbranchen der örtlichen Wirtschaft, die das bestehende örtliche Potential zum Maximum ausbeuten sollen. Die Entwicklung des Gebietes wird hauptsächlich auf den Aktionen privater Investoren basiert. Dafür wird der Anstieg der Attraktivität der Geschäftsumgebung festgelegt, der Wuchs der ärztlichen Untersuchung (technische) und institutioneller Infrastruktur, abhängend von der örtlichen administrativen Macht, das Adoptieren von einigen örtlichen Regeln, kohärent und stabil, hinsichtlich dem Anziehen von örtlichen Investoren und meistens von fremden Investoren. Das Beobachten der Entwicklungstendenzen der globalen Wirtschaft, besonders das Erleichtern der Implementierung von konkurrenzfähige industrielle Aktivitäten im Gebiet auszuführen – durch das Benutzen von fortgeschrittenen Technologien, die Produkte mit hohen Wert machen – und von Dienstaktivitäten mit einer hohen Qualität, wird dafür verfolgt. Es ist notwendig, vorgeschrittene Technologien ins Gebiet einzuführen, aber auch die Widerqualifizierung der Arbeitskraft gemäß den Anforderungen der wirklich modernen Wirtschaft, für das spezifisch. Auch notwendig sind die Unterstützung zur Gründung von kleinen Firmen, die beweglich und dynamisch sind, zu ermutigen und die Entwicklung der Dienst - Branche.

Diese dauerhafte, konkurrenzfähige Entwicklung kann nur in ein stabiles, zusammenhaltendes und mitbestimmendes soziales Klima erhalten werden. Der Begriff hat in Bedenkung die Zusicherung der Teilnahme der örtlichen zu einem tätigen kulturellen Leben, die Unterstützung der Tätigkeiten von allen örtlichen Kulten, im Geist der Ökumene, des Zusicherns der notwendigen Bedingungen für alle Einwohner, in Harmonie im Gebiet zu leben.

Das Entwicklungskonzept beinhaltet die Wichtigkeit zu der Versicherung von Qualitätsbedingungen für die Gesundheitsdienste und für die von Fürsorge für die benachteiligten Leute und die Gruppen. Die ökonomische Entwicklung des Gebietes kann kein Zweck für sich sein. Es wird dafür gemacht werden, um den Lebensstandard der Bewohner zu verbessern, damit ihnen ein glückliches und besseres Leben versichert werden kann. Eine der wesentlichen Beschäftigungen der örtlichen administrativen Mächte setzt die Vereinbarung der örtlichen Gesetze mit den europäischen Gesetzen, voraus akzeptiert von Rumänien durch das Einverständnis zur Partnerschaft zum Beitreten von Rumänien zur Europäischen Union. Nach der Revolution findet Karansebesch seine Entwicklungsressourcen in privater Initiative, die Menge von Firmen, die in der Stadt aktivieren, und ihr Potential beweist das. Die steigenden Exporte gebieten die Schaffung eines speziellen Zollamtes in Karansebesch, das seit Jahren, in der zentralen Bürokratie stecken blieb.

Tourismus ist das Gebiet mit der größten Entwicklungsmöglichkeit. Die Touristendomäne Scorilo (Poiana Marului), Muntele Mic, Tarcu – werden durch die Modernisierung der DJ 608A Straße (37.5 km), Karansebesch - Muntele Mic, durch die Fortsetzung der Konstruktion einer anliegenden Straße von 4 km zur meteorologischen Station Cuntu von der Straße von Sucu Tal, der Poiana Marului mit Muntele Mic, und das Anregen von ländlichem Tourismus – in einem langfristigen Bebauungsplan enthalten, verbunden. Die Konstruktion der III. Variante der Umwegstraße der Stadt wird der Entwicklung eines Industriebezirkes in seinem Pfad einen mächtigen Impuls geben. Das wirkliche wirtschaftliche Potential von Karansebesch wurde bis jetzt nicht verwendet. Die geographische Position und die unbegrenzten Ressourcen des Gebietes machen Karansebesch zu einer attraktiven Stadt und von großer Perspektive.

Religion

Das Alter des Christentums unserer Nation versteckt sich in der Dunkelheit der Zeit. Paläochristliche Gegenstände wurden auch in Karansebesch entdeckt. Die Erscheinung und die Entwicklung des Christentums in der Nähe von Karansebesch sind durch die Entdeckung eines Deckels von einem Gefäß belegt, dass einen Knopf in der Form eines Kreuzes hat, aber auch durch die zahlreichen paläochristlichen Zeichen.
Der byzantinische Kaiser Vasile der II. richtet, nachdem er die Bulgaren im Jahr 1019 besiegt, das Ohrida Patriarchat ein, zwischen den untergeordneten Erzbistume erwähnen die Dokumente das Erzbistum von Divisiskos die die griechisch - byzantinische Abschrift von Tibisco ist. Dieses Kirchenzentrum orthodoxen Ritus funktionierte bis zum Jahr 1232.
Die Nähe zu den religiösen Zentren der Mönchsklöster der Walachei bestimmte einen mächtigen byzantinischen religiösen Einfluß, der einen harten Widerstand zur Katholisierung erlaubte, die vom ungarischen Königreich unternommen wurde.
Die päpstlichen Dokumente vom Anfang des XIV. Jahrhunderts, wie auch das, dass den Besuch des byzantinischen Kaisers John V vom Jahr 1365 beschreibt, bestätigen die Tatsache, dass es eine rumänische Mehrheit von orthodoxer Religion in der Stadt gab. Bücher wie Octoihul, die Ruinen der alten Kirche im Zentrum der Stadt oder das Dokument von Sigismund von Luxemburg von 1428 beweisen diese Tatsache. Zu dem gleichen Zeitpunkt existierte ein katholisches Leben, das vom Dokument von 1368 bestätigt wurde, welches erwähnt, dass die Franziskaner hier ein Mönchskloster gebaut hatten, so wie die Entscheidung der Dieta de la Sighisoara, vom Jahr 1564, betreffend der Verwendung der Kirche alternativ von Katholiken und Protestanten. Es muss erwähnt werden, dass der rumänische reformierte Stefan Herce im 16. Jahrhundert die Bibel in die rumänische Sprache übersetzte.
Wie der Historiker Pesty bemerkt, waren die meisten der Bewohner im Banat von Severin von orthodoxem Ritus, so dass im Jahr 1500, als sich der römisch-katholische Bischof Lucaci bemüht, die Bewohner von den acht rumänischen Vierteln dazu zu bringen, die katholischen Steuern zu bezahlen, er trifft aber auf schweren Widerstand und die Sache kommt zum König Vladislav II.
Von großer Wichtigkeit für die Geschichte der Stadt war und ist immer noch, das Orthodoxe Bischofsamt. Seine Anfänge verlieren sich in der Dunkelheit der Zeit und stammen wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert, als an Bischof Partenie erinnert wird. Nach der Annexion des Banats von Karansebesch und Lugosch zum transsilvanischen Fürstentum bewog die Situation einige Bischöfe für einige Zeit zu flüchten, auch auf dem Territorium der Erzbistum, aber im südlichen Teil, dass von den Türken besetzt war, in der Stadt von Varset. Das vorläufige Versetzen des Wohnsitzes des Karansebescher Bischofsamts nach Varset ist wegen der Freiheit, die die Türken dem orthodoxen Kult gegeben haben. Von dort konnten die Bischöfe ihre Gläubigen, die unter der Herrschaft von intoleranten Kalvinisten blieben, besser beaufsichtigen. Die Meinungen über die alte Geschichte des Bistums sind verschieden, wegen der wenigen zurückgebliebenen Dokumente. Es ist Tatsache, dass 1759 Bischof Ioan Georgeviciu den Wohnsitz von Karansebesch nach Varset versetzt. Die Tatsache ist, dass, nach dem Karlowitz Friedensvertrags (1699), der serbische Erzbischof, Arsenie Cernoevici, Spiridon Stibita als Bischof von Karansebesch und Varset segnet, und in dem Jahr 1759 versetzt Bischof Ioan Georgeviciu die Residenz von Karansebesch nach Varset.
Im Jahr 1865, zur gleichen Zeit mit dem Wiederherstellen der Erzkirche von Ardeal, wurde das alte Bistum von Karansebesch, in die Stadt Karansebesch, von dem großen Erzbischofs Andrei Saguna reaktiviert, der erste Bischof dank der wiederhergestellten Erzbistum; der ehemalige Erzpfarrer von Brasov, Ioan Popasu, wurde am 15. August 1865 im alten Bischofsstuhl eingesetzt. In dieser Periode wurde die Diözesan Buchdruckerei gebaut (1885) und beginnend ab dem nächsten Jahr wurde das „Diözesanen Blatt” herausgegeben, die kulturelle und orthodoxe Nachrichtenzeitschrift der Bischöfe.
Die bemerkenswerte kulturelle Persönlichkeit des Bischofs Popasu erscheint durch die Gründung in Karansebesch einer theologischen Schule, die von 1865 bis heute, eine ununterbrochene Aktivität hatte. Nicolae Popea (1826- 1908) folgte und nach einer kurzen Unterbrechung wurde Miron Cristea (1910-1919) als Bischof von Karansebesch gewählt, mit einer entscheidenden Rolle in der Tat der Grossen Union von Alba-Iulia (Weisenburg) und zukünftiger Erstpatriarch von Rumänien (1925), dann Iosif Traian Badescu (1920-1933), Vasile Lazarescu (1933-1940), der künftige Erzbischof von Banat und Veniamin Nistor, doch 5. Februar 1949 hat das kommunistische Regime das Bistum von Karansebesch abgeschafft, und Bischof Veniamin Nistor wird gezwungen den Rest seines Lebens im erzwungenen Wohnsitz bei Alba - Iulia (Weisenburg) zu leben.
Ab 1994, setzt das alte Bistum von Karansebesch seine Aktivität, durch Emilian Birdas (1994-1996) und Dr. Laurentiu Streza, fort. Wir müssen bemerken, dass, im Jahr 1902 das Bistum von Karansebesch fast 400,000 Seelen hatte und umfasste die Gebiete von Karansebesch, Biserica Alba, Bocsa Montana, Buzias, Ciacova, Faget Mehadia, Oravita, Panciova, Lugosch und Varset, es hatte 359 Gemeinden mit 376 Pfarrgemeinden, und in der Stadt waren zwei orthodoxe Kirchen, eine katholische Kirche und ein israelitischer Tempel. Jetzt wurden außer diesen auch andere Stellen der Verehrung gebaut worden, der orthodoxen, römisch-katholischen, Griechisch-Katholischen, Baptisten und Pentikostahlen Religion.

Tourismus

Der Tourismus kann als ein Barometer betrachtet werden, der den Grad der Entwicklung von einem Land oder Gebiet zeigt. In einigen Ländern wurde Tourismus der Hauptzweig der Nationalökonomie, der bedeutend zum Nationalen und dem persönlichen Einkommen der Bevölkerung, die in der Touristenbranche arbeitet, beiträgt.

Karansebesch profitiert von natürlichen Vorteilen, die das Gebiet zu einer schönen Touristenattraktion machen könnten.

Der Übergangstourismus wird von den Eisenbahnlinien und den Straßen begünstigt, die die Gebiete der Karansebescher Depression mit den Ebenen von Oltenia und der Donau durch das „orientalische Tor”, verknüpfen, mit dem Hatzeg Gebiet und dem Becken von Siebenbürgen durch die „Eiserne Tore von Transsylvanien”, und durch die breite Öffnung zur Bucht von Lugosch, mit der Banater Ebene.

Die Eisenbahnlinien und die Straßen machen Karansebesch zu einem sehr wichtigen Transitpunkt. Karansebesch hat auch einen Flughafen, durch den es sich mit der ganzen Welt in Verbindung setzen kann. Der Gebirgstourismus hat besondere Entwicklungsbedingungen, weil die Oberfläche des Gebietes über 65% von Hochreliefformen gestaltet ist, mit Bergen, die Wälder haben, und alpinen Gebieten von großer Schönheit. Diese Art von Tourismus hat eine ziemlich alte Tradition, die sogar vor dem Jahr 1900 beginnt, also können wir sagen, dass wir ein Jahrhundert von Touristenaktivitäten haben, Periode in der Touristenmarkierungen gemacht worden sind und in der Schutzhütten und Ferienhäuser gebaut worden sind. In der Periode zwischen den zwei Weltkriegen wurde in Karansebesch das „Clubul Turistic Banatean”, eines der ersten Touristenclubs im Land, in dem Jahr 1935 gegründet.

Die Existenz von einmaligen Folklore - und Ethnographie - Stellen im Land, mit zahlreichen jährlichen Festen, trug zum kulturellen Tourismus bei, der als ein Teil des örtlichen Tourismus existiert. Das Fest genannt „nedei” (Kirchweihfest) von diesem Gebiet, das der Feier des Patrons der Kirchen entspricht, ist eine besondere Touristenattraktion.

Auch wichtig für dieses Gebiet sind die Fisch- und Jagdplätze. Im Jahr 1918 existierte schon ein Jägerklub, der heute von der Filiale vom „Jagen und Fischen Karansebesch” vertretet ist, Verband, der eine Anzahl von 10 jagenden Vierteln mit einer totalen Oberfläche von 95,000 ha im Gebrauch hat, und auf dem über 250 Mitglieder jagen. Der Bär, der Hirsch, das Reh, der Auerhahn, die Gämse, bilden ein wirkliches Wörterbuch des lokalen Jagendfonds. Die Forelle, die Äsche, die Barbe, die Spitze und andere Arten von Gebirgsfisch bevölkern einmalige Fischzuchtstellen, von großem Wert und Interesse.

Die kulinarische Kunst ist meistens auf Präparate von Hammelfleisch, Schafssuppe, gebratenes Lamm, Bratenhammelfleisch und Spezialitäten von Schafseingeweiden basiert. Gewöhnliche lokale Schweinepräparate sind Würste und trockene Würste. Diese sind sehr viel zusammen mit Eiern und Käse („colesi cu ciganie”, „gaigana”) serviert. Der Schafskäse, der in der Sonne getrocknet wird, ist von Milch bereitet. Das wichtigste lokale Getränk ist „rachia” (pflaum „tuica” – Pflaumenschnaps).

Der Bädertourismus wird im Herkulesbad Gebiet ausgeübt, dass 80 km Südlich von Karansebesch situiert ist, auf die E 70 Straße, wo die Thermen und die ganze natürliche Schönheit, mit einer besonderen Touristenausstattung, viele Touristen anziehen. Auf der Straße zu Herkulesbad, in der Nähe von Armönisch, 27 km von Karansebesch, ist das „Piatra Scrisa” - Kloster. Die Tradition sagt, dass, während das Gleisnetzwerk von Karansebesch nach Orschowa gebaut wurde, und die Arbeiter am Tunnel, und an der Extension der Brücke über dem Temesch - Fluß arbeiteten, trennte sich ein Stein wegen einer Dynamitexplosion und die Ikone der heiligen Dreieinigkeit erschien vor den Arbeitern.

Auf derselben Strasse, nach nur 20 km von Karansebesch, rechts einbiegend, durch die Temeschslatina Gemeinde, kann man nach Brebu, Trei Ape, Garana und zum Semenik Komplex fahren.

Am Ausgang nach Temesvar, in der Nähe des Dorfes, Jupa, dass zu Karansebesch gehört, können Sie die Tibiscum Archäologische Reservation besuchen, welche, auf eine Oberfläche von 17 ha, die wichtigsten Spuren vom klassischen Altertum in Banat enthält, Tibiscum, war die wichtigste Stadt von Westdakien, und wurde von den Römern im Jahr 106 n. Chr. gegründet.

Auf der DN 68 Straße können wir nach Otelu Rosu - Ferdinandsberg (und von dort nach Poiana Marului fahren), dann zur ehemaligen Hauptstadt vom römischem Dakien (bei Sarmizegetusa) und nach Densus (13 km weg von der Stadt Hatzeg) – wo eine Kirche die im XIII. Jahrhundert mit Steinen von den römischen Ruinen von Ulpia Traiana Sarmizegetusa gebaut wurde – oder zu Santa Marie Orlea – wo die mittelalterliche Kirche mit demselben Namen eine Kombination zwischen römischen Architekturelementen und die, die spezifisch für die frühen gotischen Formen sind, fahren.

Im Osten, auf der DJ 608A Strasse, ist das Muntele Mic - Bergressort 37,5 km von Karansebesch (25 km bis zur Drahtseilbahnstation) entfernt, plaziert. Die Stadt Karansebesch hat ein gutes abgegrenztes Straßennetzwerk, mit kompakten Gebäuden, viele von ihnen haben einen sehr großen Wert vom historischen und architektonischen Gesichtspunkt her (die Heiliger Georg - Kirche von den 15. - 18. Jahrhunderten, die Heiliger John Kirche, der Palast der Vermögensgemeinde, die alte Kaserne vom XVIII. Jahrhundert, die katholische Kirche, die Synagoge, das Gebäude des ehemaligen Komitees, das neue Aufbewahrungshaus, das Rathaus, das Traian Doda Gymnasium). Die Besucher der Stadt können außer diesen imposanten Gebäuden, die Statue von General Dragalina, eingerichtet im Park mit dem gleichen Namen ein (der ein Symbol von Karansebesch wurde), gefertigt von dem Bildhauer Mihai Onofrei oder die Statue „Pro patria” die im Zentrum der Stadt eingerichtet ist, bewundern. Diese ist aus weißem Ruschita (Ruschkitza) Marmor und wurde von Bildhauer Horvay geschaffen. Sie zeigt einen jungen Mann der mit einem stoßenden Knie vertritt, der von seinem Schwert unterstützt wird und der der Göttlichkeit dankt, weil sie ihm die Macht gab, die Hydra des Krieges zu besiegen. Karansebesch wird mit dem europäischen Verkehrsnetzwerk durch die Eisenbahnstrecke auf der Orient-Expreß Strecke, durch die europäische Straße E 70, durch den internationalen Flughafen in Temesvar, der ungefähr 100 km weg von Karansebesch ist und durch den lokalen Flughafen, verbunden.

Unsere Stadt, das Zentrum eines Gebietes, dass einige Touristen- und Erholungsgebiete enthält (eigene – Teius, in der Nähe – Muntele Mic und Poiana Marului, bei einer Entfernung kleiner als 60 km – Poiana Rusca, Semenik, Tarcu - Godeanu), Gebiete, die jetzt beschrieben werden, weil sie ein großes Potential für die Entwicklung dieses Gebietes darstellen.

Ein unermüdeter Promotor des Tourismus in Banat und hauptsächlich in dieser Zone, Cornel Hamat, nennt die Zone „Das touristische Bereich Scorilo” und schlägt eine Serie von konkreten Maßnahmen vor, die, im Rahmen eines touristischen Programms der Regierung, diese Zone des Landes in eine „kleine Schweiz” verwandeln würde.


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Quelle: Stadt Karansebesch

 

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