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Italienische Sprache

Italienisch ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indoeuropäischen Sprachen. Es wird von ca. 62 Mio. Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen der größte Teil in Italien lebt.

Italienisch ist Amtssprache in folgenden Staaten:

  • Italien (ca. 55 Mio. Muttersprachler)
  • San Marino
  • Schweiz (ca. 195.000 Muttersprachler)
  • Der Language Code ist it bzw. ita (nach ISO 639).

Geschichte

Die heutige italienische Schrift- und Verkehrssprache ist aus dem toskanischen Dialekt hervorgegangen. Unter den großen romanischen Sprachen steht sie dem Lateinischen in Lautung und Vokabular am nächsten.

Die einzelnen Dialekte des Italienischen sind teilweise sehr weit voneinander entfernt, und in vielen Fällen ist ihr Status als Dialekt oder eigene Sprache unter den Linguisten umstritten.

Rechtschreibung

Die italienische Rechtschreibung spiegelt den Lautstand ähnlich wie die spanische oder die rumänische recht genau wieder, kennt aber im Unterschied zu dieser keine durchgehende Kennzeichnung der betonten Silbe.

Einige Buchstabenfolgen haben in der italienischen Rechtschreibung eine spezielle Bedeutung:

  • Folgt direkt auf ein G ein E oder ein I, so wird das G wie dsch ausgesprochen
  • Folgt direkt auf ein C ein E oder ein I, so wird das C wie tsch ausgesprochen
    • Sollte auf das I direkt ein weiterer Vokal folgen, bleibt das I stumm - es führt zu einer Veränderung des G oder des C, wird aber selbst nicht gesprochen
  • Das H ist immer s tumm, dadurch kann die Wirkung von E oder I aufgehoben werden: Spaghetti wird S-p-a-g-e-t-i ausgesprochen, Spagetti würde als S-p-a-d-sch-e-t-i ausgesprochen werden
  • Die Buchstabenfolge GL entspricht einem seitlich (lateral) an der Zunge gesprochenen "L" 

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