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Italien (italien.: Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba sowie das völkerrechtlich nicht anerkannte Fürstentum Seborga.

Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.


Sprachen
Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko- Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.


Geographie
Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u.a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera.


Die Lage
Bild: wikipedia.org



Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den grössten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien.
Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum).

Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Florenz und Palermo.


Geschichte
Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, war schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum, und war so Teil und Zentrum des Römisches Reich. Nach dem Einfall der Goten jedoch, wurde Italien immer zersplitterter und verkam zu einem Spielball der umliegenden Grossmächte. Erst in der Zeit des "Risorgimento" konnte eine nationale Einigung erzielt werden, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi. Den Ersten Weltkrieg gewann Italien auf der Entente-Seite, im Zweiten Weltkrieg kämpfte Italien jedoch an der Seite Deutschlands und wurde von den Alliierten Truppen geschlagen.

Das heutige Italien war früher Teil des römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt.

Nach dem Ende des Weströmischen Reiches wurde Italien zuerst zum Reich des Odoaker und dann Bestandteil des Reichs der Ostgoten. Unter Justinian I. wurde es byzanthinisch. Danach wurde es von den Langobarden erobert. Im Jahr 781 wurde Italien dann eigenständiges Königreich unter Pippin, einem Sohn Karls des Grossen. Im Mittelalter war Italien stark von der römisch-katholischen Kirche dominiert und unmittelbar von den Machtkämpfen um das Papsttum betroffen.

Einzelne Staaten und Städte wie Genua, Florenz, Pisa und Venedig gelangten allmählich zu grosser wirtschaftlicher und kultureller Blüte (Renaissance).

Nach der Entdeckung Amerikas und des Seeweges nach Indien verlor Italien seine herausragende wirtschaftliche Bedeutung durch Verlagerung der Haupthandelsrouten vom Mittelmeer zum Atlantik.

Bis zum Wiener Kongress war Italien Spielball fremder Mächte. Danach erfolgte eine allmähliche Erstarkung nationaler Unabhängigkeits- und Einheitsbestrebungen. Das Königreich Piemont-Sardinien erstarkte zusehends auf Kosten der von Frankreich und Österreich abhängigen oder annektierten Gebiete. Eine besondere Rolle in dieser "Risorgimento" genannten Epoche spielten die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi. 1860 erfolgte dann die Einigung Italiens unter Viktor Emmanuel II., dem König von Piemont-Sardinien, die 1870 mit der Eroberung des Kirchenstaates abgeschlossen wurde.

Durch Teilnahme am Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente gehörte Italien zu den Siegermächten und bekam Trentino und Südtirol (Trentino-Alto AdigeSüdtirol) zugesprochen.

Im Jahre 1922 erfolgte die Machtübernahme Benito Mussolinis durch den so genannten Marsch auf Rom. Der Zweite Weltkrieg begann für Italien schon am 7. April 1939 mit dem Überfall auf Albanien. Danach verbündete es sich mit Deutschen Reich. Am 25. Juli 1943 stürzte eine Palastrevolte Mussolini. Formal gesehen setzte der Faschistische Großrat seinen Duce ab. König Vittorio Emanuele III., dessen Tochter im KZ Buchenwald ums Leben kam, übernahm den Oberbefehl über die Streitkräfte und beauftragte Marshall Pietro Badoglio, eine Militärregierung zu bilden. Badoglio erklärte die faschistische Partei und ihre Gliederungen per Gesetz für aufgelöst. Darauf erfolgte die Besetzung Norditaliens durch deutsche Truppen und Installation einer Marionettenregierung unter Mussolini in diesem Gebiet.

Zum 1. Oktober 1943 wurden im Norden Italiens die folgenden deutschen Operationszonen gegründet:

· Adriatisches Küstenland, bestehend aus den Provinzen Pola, Udine und Triest und dem bislang italienisch     verwalteten Gebiet von Laibach (Lubiana/ Ljubljana) und
· Alpenvorland, bestehend aus den Provinzen Belluno, Bozen und Trient.


Seit 1948 ist Italien durch das Ergebnis einer Volksabstimmung eine Republik. Italien gehörte zu den Mitbegründern der NATO, des Europarates und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

Die Kommunistische Partei Italiens (IKP/PCI) mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Enrico Berlinguer war zu Beginn der 70er Jahre mit über zwei Millionen Mitgliedern und fast 34 Prozent Wählerstimmen die stärkste und politisch einflussreichste KP der kapitalistischen Industriestaaten. Im Parlament belegte sie mit zirka 34 Prozent und nur knapp fünf Prozent Abstand hinter der Democrazia Cristiana, der führenden Regierungspartei, den zweiten Platz.

In den folgenden Jahren gab es häufige Regierungskrisen und ständig wechselnde Koalitionsregierungen, meist dominiert von der Democrazia Cristiana (DC). Im Jahre 1993 erfolgte durch Aufdeckung von Korruptions- und Parteifinanzierungsskandalen eine grundlegende Neuordnung der Parteienlandschaft. Die DC und andere Parteien wurden aufgelöst und neue Parteien entstanden.

Am 3. September 1999 wurde die Abschaffung der Wehrpflicht bis 2005 beschlossen mit dem Ziel, die italienische Armee (Forze Armate Italiane) zu professionalisieren.

Ministerpräsident ist seit 2001 Silvio Berlusconi, der Chef der bürgerlichen Partei Forza Italia. Er stützt sich auf eine Parlamentsmehrheit von Forza Italia (FI), Alleanza Nazionale (AN) und Lega Nord.

Ende Juni 2003 beschliesst das Parlament trotz vehementer Proteste von Richtern, Staatsanwälten, Journalisten und der Opposition ein Immunitätsgesetz, das auch Ministerpräsident Silvio Berlusconi vor laufenden Prozessen schützt.

Am 1. Juli 2003 übernahm Italien für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft.


Liste der Städte in Italien

Dies sind einige wichtige Städte in Italien:


· Agrigento
· Alessandria
· Ancona
· Aosta
· L'Aquila
· Arezzo
· Ascoli Piceno
· Asti
· Avellino
· Bari
· Barletta
· Belluno
· Benevento
· Bergamo
· Biella
· Bologna
· Bozen (italienisch:    Bolzano)
· Brescia
· Brindisi
· Cagliari
· Campobasso
· Caltanissetta

· Capri
· Caserta
· Castrovilla
· Catania
· Catanzaro
· Cattolica
· Chieti
· Como
· Cosenza
· Crotone
· Cuneo
· Elba
· Empoli
· Enna
· Fabriano
· Ferrara
· Firenze (Florenz)
· Foggia
· Forlì
· Frosinone
· Genova (Genua)
· Gorizia (Görz)

· Grosseto
· Imperia
· Isernia
· Isole Eolie
· Isole Pelagie
· Latina
· Lecco
· Lucca
· Macerata
· Mantova
· Massa
· Matera
· Mazara del Vallo
· Messina
· Milano (Mailand)
· Modena
· Monza
· Napoli (Neapel)
· Novara
· Nuoro
· Olbia
· Oristano

· Otranto
· Padova (Padua)
· Palermo
· Pantelleria
· Parma
· Perugia
· Pesaro
· Pescara
· Piacenza
· Pistoia
· Pisa
· Pordenone
· Potenza
· Prato
· Ravenna
· Reggio Emilia
· Rieti
· Rimini
· Roma (Rom)
· Rossano
· Rovigo
· Salerno

 
· Sassari
· Sondrio
· Siena
· Siracusa
· La Spezia
· Taranto
· Tarviso
· Teramo
· Terni
· Trapani
· Trento
· Treviso
· Trieste
· Udine
· Varese
· Vasto
· Venezia (Venedig)
· Vercelli
· Verona
· Viareggio
· Vicenza
· Viterbo
 


Politik
Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat, die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident.


Verwaltungsgliederung
Die Verwaltung Italiens ist in 20 Regionen (regioni) gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Fünf Regionen wird eine grössere Autonomie gewährt, in der folgenden Liste mit einem Stern markiert:

· Abruzzen (Abruzzo)
· Aostatal (Valle d'Aosta) *
· Apulien (Puglia)
· Basilicata
· Emilia-Romagna
· Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia) *
· Kalabrien (Calabria)
· Kampanien (Campania)
· Latium (Lazio)
· Ligurien (Liguria)
· Lombardei (Lombardia)
· Marken (Marche)
· Molise
· Piemont (Piemonte)
· Sardinien (Sardegna) *
· Sizilien (Sicilia) *
· Toskana (Toscana)
· Venetien (Veneto)
· Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige) *
· Umbria

Bis auf das Aostatal sind die Regionen in Provinzen (province) untergliedert, von denen es bis 103 gab (bis zum Jahr 2004), in Zukunft 108. Unterhalb der Provinzen stehen die Gemeinden (comuni).


Wirtschaft
Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde.

Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Während der stark industrialisierte Norden auch über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor verfügt und somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar ist, ist der Süden sehr strukturschwach und noch immer stark landwirtschaftlich geprägt.

 

Kontakte
Italienische Botschaft in Berlin
Hiroshimastr. 1
10785 - Berlin 
Tel +49-30-254400
Fax +49-30-25440116
E-Mail: segreteria.berlino@esteri.it
Öffnungszeiten:
Botschaft:
Montag bis Freitag 09.00 – 17.00
Konsularabteilung:
Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag 08.30 – 12.30
Mittwoch 14.00 – 17.30


Italienische Botschaft in Wien
Rennweg 27
1030 Wien
Tel: +43-1-7125121
Fax: +43-1-7139719
E-Mail: ambasciata.vienna@esteri.it

Konsularabteilung der Italienischen Botschaft in Wien
Ungargasse 43
1030 Wien
Tel: +43-1-7135671
Fax: +43-1-7154030
E-Mail: consolato.vienna@esteri.it
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9:00 - 11:00
Mittwoch auch: 14:00 - 15:00

Ambasciata d'Italia a Berna
Elfenstrasse 14
3006 Berna
Tel.: +41 (0)31 350 07 77
Fax: +41 (0)31 350 07 11
E-mail: ambasciata.berna@esteri.it
Orari di apertura al pubblico
Dal Lunedì al Giovedì: 8.30-17.30. Il Venerdì:8.30-16.30

Weblinks:


Dieser Artikel ist eine Momentaufnahme vom 1. September 2004, 02:00 Uhr des Artikels Italien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Folgende Autoren haben daran mitgearbeitet: Draggi, Kurt Jansson, Schewek, Kubi, Wst, Hannes Hirzel, conversion script, Brion VIBBER, Ben-Zin, Tim, Elian, Tomi, Angelika Lindner, Alex Anlicker, Igelball, DarkWulf, TomK32, Fritz, Pit, Stefan Kühn, WeißNix, Ralfi, GNosis, Zenogantner, Head, Horst, GlasiPunk, sowie 10 anonyme Internetnutzer.
Die Bearbeitungsgeschichte und die Diskussionsseite finden sich in der Onlineversion. Dort kann der Artikel bearbeitet werden, um Ergänzungen vorzunehmen und Fehler zu korrigieren.

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