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Bulgarien ist eine parlamentarische Republik. Gelegen im südöstliches Europa, nimmt Bulgarien den nordöstlichen Teil der Balkanhalbinsel ein. Nach Norden grenzt es über den Fluss Donau an Rumänien, nach Westen an Serbien und Montenegro und an die frühere jugoslawische Republik von Makedonien. Nach Süden sind seine Nachbarn Griechenland und die Türkei. Nach Osten berührt Bulgarien das schwarze Meer, das es auch mit Russland, Ukraine und Georgien verbindet. Die Schwarzmeergrenzlinie ist 378 km lang. Das totale Gebiet des Landes ist 111 000 km² . Die Hauptstadt ist Sofia. Bulgarien ist ein Übergangsland zwischen dem Orient und dem Kontinent Europa.

Sonnenuntergang in Sveti Vlas
Bild:www.bulgariatravel.org

Goldstrand in Albena
Bild:www.bulgariatravel.org

Strasse in Veliko Turnovo
Bild:www.bulgariatravel.org

 

Geographie

Die geographische Lage von Bulgarien ist 22 - 28 ° östliche Länge , 21 - 24 ° nördliche Breite   
Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt 1 Stunde ( MEZ + 1 Stunde ).



Bild:www.bulgariatravel.org

Die 21 größten Städte von Bulgarien nach Einwohnerzahl geordnet (Zahlen von 2001) :

Sofiya - Sofia

1,096,389

Sliven

100,695

Blagoevgrad

71,361

Plovdiv

340,638

Dobrich (Tolbukhin)

100,379

Vratsa

69,423

Varna

314,539

Sumen

89,054

Gabrovo

67,350

Burgas

193,316

Pernik

86,133

Veliko Turnovo

66,998

Ruse

162,128

Yambol


82,924

Vidin

57,614

Stara Zagora

143,989

Khaskovo

80,870

Kazanlúk

54,021

Pleven

122,149

Pazardzhik

79,476

Asenovgrad

52,116

Geschichte

Die Geschichte Bulgariens beginnt mit der Einwanderung der Thraker im 2. Jahrtausend vor Christus. Zu Beginn des 7. Jahrhunderts lassen sich Protobulgaren im nordöstlichen Bulgarien nieder und gründen 681 gemeinsam mit mehreren slawischen Stämmen, die seit dem 5 Jh. in Südost - Bulgarien leben, das erste Bulgarische Reich. Bulgarien ist somit einer der ältesten Staaten Europas. Die frühe Christianisierung im 9. Jahrhundert erfolgt aus regionalpolitischen Gründen von Byzanz aus, das die Selbständigkeit der Bulgarisch - Orthodoxen Kirche anerkennt. Ende des 9. Jh. bringen Schüler von Hl. Hl. Kyrill und Methodius das slawische Alphabet nach Bulgarien (Kyrillische Schrift),damit legen sie die Grundlagen für die bulgarischen Christenliteratur und erkämpfen die offizielle Nutzung der bulgarischen Sprache als Kirchensprache neben Griechisch und Latein.

Im 14. Jahrhundert beginnt das Osmanische Reich sich auf Europa auszudehnen. Fast 500 Jahre lang ist das Territorium des heutigen Bulgarien Teil des Osmanischen Reiches. Der russische Befreiungskrieg 1877-78 bringt die Kapitulation des Osmanischen Reiches. Am 3. März 1878 ist der bulgarische Staat in seinen ethnischen Grenzen wiederhergestellt. Der Berliner Kongress der Großmächte revidiert den Friedensvertrag. Nördlich des Balkangebirges entsteht ein autonomes Fürstentum Bulgarien, welches eine der fortschrittlichsten Verfassungen im damaligen Europa erhält. Südbulgarien bleibt jedoch als autonomes Gebiet im Osmanischen Reich. Makedonien bleibt unter osmanischer Herrschaft. 1885 wird die Vereinigung der beiden Teile Bulgariens unter dem bulgarischen Fürsten Alexander I. Battenberg ausgerufen.

In den Balkankriegen zwischen 1912 und 1913 kämpft Bulgarien erfolglos für die nationale Einheit mit anderen von Bulgaren besiedelten Gebieten in Thrakien und dem heutigen Makedonien. Im 1. Weltkrieg verfolgt das Land an der Seite der Mittelmächte das gleiche Ziel. Das Kriegsende bringt für Bulgarien territoriale Verluste und hohe Reparationen. 1934 etabliert König Boris III. ein vom Militär unterstütztes Regime und erzielt durch ausgeglichene Politik, eine wirtschaftliche Stabilisierung des Landes, sowie die friedliche Rückgabe der Süd - Dobrudscha an Bulgarien.

Nach anfänglicher Neutralität im Zweiten Weltkrieg tritt Bulgarien 1941 dem Dreimächtepakt bei. Trotz seines Satellitenstatus verweigert Bulgarien die Deportation der bulgarischen Juden und rettet das Leben von ca. 50 000 Personen. Die Besetzung Bulgariens durch die Rote Armee 1944 geht einher mit der Machtübernahme der Kommunistischen Partei.

Die politische Wende 1989 zeichnet sich durch das Entstehen unabhängiger Organisationen aus, welche für Menschenrechte und Umweltschutz eintreten.

Zu einer zentralen Integrationsfigur des Antikommunismus wird der spätere erste demokratische Präsident Bulgariens Zelju Zelev.

Politik

Bulgarien ist eine parlamentarische Republik. Die im Juli 1991 verabschiedete Verfassung sieht als Staatsoberhaupt den Präsidenten vor und als legislatives Organ die Volksversammlung mit 240 Sitzen.

Die Verfassung von 1991 verbietet ethnische und religiöse Parteien. Im Parlament sind hingegen alle Parteien und Koalitionen, die mehr als vier Prozent der Stimmen erhalten, vertreten.

Die Mitgliedschaft in der EU und in der NATO sind die wichtigsten Prioritäten der bulgarischen Außenpolitik.

Wirtschaft

1991 wählt Bulgarien den Weg schneller und radikaler Wirtschaftsreformen. Der erste Schritt ist das erste Programm mit dem IWF. Auf der Grundlage eines neuen Vertrages mit dem IWF wird 1997 die Bindung an die Deutsche Mark als Ankerwährung eingeführt. Erzielt wird eine makroökonomische Stabilisierung, das Wachstum wird wiederhergestellt, die Inflationsraten auf einstellige Zahlen zurückgeführt. Rahmenabkommen zur Liberalisierung des Außenhandels mit den Staaten der EU, EFTA und CEFTA öffnen zusätzlich die Märkte für bulgarische Erzeugnisse.

Der Kosovo - Krieg und die regionalen Konflikte bringen weitgehende negative Auswirkungen und direkte Schäden für Bulgarien (ca. 95 Mio. $). Wichtige Schritte auf dem Weg zur Marktwirtschaft sind die Privatisierung und Förderung der Entwicklung des Privatsektors, Bankreformen und vernünftige fiskalische Politik, Liberalisierung der Landwirtschaft, Belebung des Investitionsmarktes. Die Dienstleistungen bilden den größten Wirtschaftsbereich (57,7 Prozent der Bruttomehrwert), gefolgt von der Industrie (27,8 Prozent) und der Land - und Forstwirtschaft (14,5 Prozent).

Ein Drittel der Fläche Bulgariens ist bewaldet; ein Teil der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen wird u. a. für den Wein- und Tabakanbau genutzt. Exportiert werden hauptsächlich Produkte der Leicht- und Lebensmittelindustrie, sowie chemische Produkte. Bulgarien ist einer der größten Exporteure von ökologisch sauberen Heilkräutern in Europa. Ein einzigartiges landwirtschaftliches Exportprodukt ist das Rosenöl – ein wichtiger Rohstoff für die Parfumherstellung (um 1 Liter Rosenöl zu erhalten, müssen 3000 Kg. Rosenblüten geerntet werden).

Bulgarien hat 28 Gebiete mit eigener von der Regierung eingesetzten Verwaltung. Varna und Burgas sind wichtige Seehäfen am Schwarzen Meer.

Land

Bulgarien ist landschaftlich in weiten Teilen von den Gebirgen Balkan (Stara Planina), Rila, Pirin, Rhodopen u.a. geprägt, an deren Ausläufer ca. 1600 Mineralwasserquellen eine Mehrzahl von Kurorte berühmt machen. Im Norden, entlang der Grenze zu Rumänien befindet sich die Donauebene. Die Donau hat als Verbindungslinie zum westlichen Europa auch eine wichtige kulturelle Funktion. Zahlreiche Architekturdenkmäler aus dem 19 Jh. zeugen in Sofia und in anderen bulgarischen Städten vom kulturellen Austausch mit dem Westen.

Hingegen spiegeln verzierte Minarette als auch die Bauten des berühmtesten Architekten der bulgarischen Renaissance, Nikola Fitschev, den osmanischen Einfluss wieder: Der Hadschi - Nikoli - Han (1858) wurde nach dem Vorbild der großen Istanbuler Herbergen erbaut. Zeugnisse der Kreativität der bulgarischen Renaissance sind die Häuser in Plovdiv, Koprivschtitza, Melnik u. a. Städten Bulgariens.

An die vorosmanische Zeit erinnern mittelalterliche Kirchen und Klöster, wie etwa das wunderschön gelegene Rilakloster. Die Fresken in der Bojanakirche bei Sofia stammen aus dem 13. Jahrhundert. Noch weiter zurück reicht die Tradition der Stadt Nessebar – auf einer Halbinsel, malerisch an der südlichen Schwarzmeerküste gelegen. Sie steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Ihre 3000 - jährige Geschichte zeigt sich u.a. in der hellenistischen Akropolis, dem Apollotempel und in mehr als 40 mit farbigen Kacheln verzierten Kirchen. Weitere von UNESCO anerkannte Denkmäler der Weltkultur in Bulgarien sind die Bojana - Kirche; der Grabhügel der Thraker in Kasanlak; das Rila - Kloster; die Felsenkirchen von Ivanovo aber auch die Naturschutzgebieten Srebarna und Pirin.

Attraktive Urlaubsmöglichkeiten bieten neben einer eindrucksvollen Landschaft und dem historischen Reichtum zahlreiche Sandstrände entlang der 130 Kilometer langen Schwarzmeerküste.

 

Leute

Im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebt Bulgarien eine kulturelle Blüte, die sich in den Werken zahlreicher Schriftsteller und Künstler niederschlägt. In dem satirischen Werk Baj Ganjo thematisiert Aleko Konstantinov die bulgarische kulturelle Identität: Der Rosenölhändler Baj Ganjo entledigt sich seiner türkischen Kleider, um als echter Europäer durch die Welt zu gehen.

Eine literarische Liebeserklärung hat der spätere Literaturnobelpreisträger Elias Canetti der bulgarischen Stadt Russe vermacht. In „Die gerettete Zunge – Geschichte einer Jugend“ (1977) zeichnete Canetti seine Kindheitserinnerungen auf. Der englische Autor David Edgar hat in jüngster Zeit mit dem Drama Pentecost (1994) die bulgarische kulturelle Identität erneut thematisiert.

Zu den berühmten Bulgaren aus jüngerer Zeit zählen Professor John Atanassov, der 1939 in den USA den ersten elektronischen Digitalcomputer der Welt konstruierte; die Komponisten Pantscho Vladigerov und Ljubomir Pipkov; die weltbekannten Opernsänger Nikolaj Gjaurov, Raina Kabaivanska, Gena Dimitrova; der Geiger Mintscho Mintschev; der Theaterregisseur Dimitar Gotschev; die Fußballspieler Hristo Stotsichkov und Krassimir Balakov.

Auf dem Kreuzweg zwischen den Zivilisationen gelegen, ist das „Land der Rosen und der Musikanten“ Bulgarien weltbekannt für seine Volksmusik. Auf der Goldenen Schallplatte, welche in den Weltraum gesandt wurde, ist auch ein bulgarisches Volkslied aufgenommen wurden.

Historische Chance

Die Erweiterung der Europäischen Union bietet die Chance, den durch politischer und militärischer Gewalt geteilten Kontinent Europa aufgrund gemeinsamer Werte wieder zu vereinigen. Als einer der ältesten Staaten in Europa ist Bulgarien historisch und geographisch ein unersetzbarer Teil des Kontinents. Aber auch der eindeutige Wille und das klare politische Engagement zum Erreichen aller Kriterien und Voraussetzungen für den EU - Beitritt machen aus Bulgarien ein vertrauenswürdiges Kandidatenland und zukünftigen EU - Partner.

1988 nimmt Bulgarien diplomatische Beziehungen zu der EG auf, ein Jahr später bestätigte die 7. Große Nationalversammlung den Wunsch des Landes auf volle Mitgliedschaft in der EG. Die damaligen Mitgliedsstaaten unterzeichneten 1993 in Brüssel ein Europäisches Abkommen mit Bulgarien.

Bulgarien stellt seinen Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union im Dezember 1995. Der Europäische Rat in Helsinki (Dezember 1999) beschliesst die Beitrittsverhandlungen zu eröffnen. Sie beginnen offiziell Februar 2000.

Die Verwirklichung des natürlichen Zieles der EU - Mitgliedschaft verlangt eine konsequente Handlungsstrategie und außerordentlich viel Arbeit, die vor allem in Bulgarien geleistet werden muss. Die bulgarische Gesellschaft ist fest von der Notwendigkeit der Reformen für die wirtschaftliche und politische „Genesung“ des eigenen Landes überzeugt - der Weg in die EU ist ein Weg zu sich selbst.

Die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wurden am 15.06.2004 vorläufig abgeschlossen.

Gemäß des regelmäßigen Berichts der Еuropäischen Kommission über die Fortschritte Bulgariens auf dem Weg zum Beitritt, am 17. Dezember 2004 hat der Europäische Rat den erfolgreichen Abschluß der Beitrittsverhandlungen und die bevorstehende Mitgliedschaft ab Januar 2007 begrüßt. Im April 2005 steht die Unterzeichnung des Beitrittsvertrages vor.

Die Debatte über die Zukunft Europas im Konvent gab den Mitgliedsstaaten und den Beitrittskandidaten (darunter auch Bulgarien) die Möglichkeit, als gegenwärtige und zukünftige Mitglieder der EU, gemeinsam die erfolgreichsten Lösungen für grundsätzliche Fragen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu suchen und zu finden. Bulgarien begrüßt die Vorschläge des Konvents als eine gute Basis für die Verhandlungen über eine Europäische Verfassung.

Als eine der beiden Grundprioritäten seiner Außenpolitik hat Bulgarien April 1997 den Antrag auf NATO-Beitritt eingereicht. Durch die offizielle Einladung zur Mitgliedschaft in der Nordatlantischen Allianz im November 2002, in Prag wurden die Weichen gestellt. Der Beitrittsprozess und die Ratifizierung der Verträge wurde Anfang 2004 erfolgreich abgeschlossen.

Am 2. April 2004 wurden bei einem Treffen der Außenminister der NATO-Staaten die Flaggen der 7 neuen Mitgliedsstaaten vor dem Hauptquartier der Militärallianz in Brüssel gehißt.

In der Mitgliedschaft in der EU und in der NATO sieht Bulgarien die besten Garantien für seine politische und territoriale Souveränität, für die innere und äußere Sicherheit.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige
Zur Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der noch mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gelten muss. Damit ist der Aufenthalt bis zu 90 Tagen innerhalb von sechs Monaten gestattet.

Kinder unter 16 Jahren müssen einen Kinderausweis mit Lichtbild mit sich führen oder mit Lichtbild im Pass eines Elternteils eingetragen sein.

Bei der Einreise ist ein in Bulgarien gültiger Krankenversicherungsschutz nachzuweisen. Dies gilt auch für Kurz- und Transitreisen. Der ADAC - Auslandskrankenschutz ist gültig.

Ausländer sind verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden nach Einreise bei der für ihren Aufenthaltsort zuständigen Ausländerbehörde oder Polizeidienststelle anzumelden; bei Nichtbeachtung droht eine Geldstrafe. Bei Hotel- und Campingaufenthalten übernimmt die Rezeption die Anmeldung.

Kraftfahrzeug

Sie benötigen Ihren Führerschein, den Fahrzeugschein und die Internationale Grüne Versicherungskarte.

Die Desinfektion von Fahrzeugen bei der Einreise ist obligatorisch und gebührenpflichtig.

Die Mindestdeckungssummen liegen in Bulgarien deutlich unter den deutschen Standards. Erkundigen Sie sich daher rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrem Autoversicherer nach ausreichendem Versicherungsschutz.

Fahrer von Kleinbussen und Omnibussen müssen bei der Einreise eine Passagierliste abstempeln lassen. Alle darin aufgeführten Personen müssen bei der Rückreise wieder im Fahrzeug sein. Ansonsten wird eine hohe Geldstrafe fällig.

Wichtige Verkehrsbestimmungen

Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Höchstgeschwindigkeiten in km/h

 

Pkw /
Wohnmobil
bis 3,5 t

Gespann /
Wohnmobil
über 3,5 t

Motorrad

Innerorts

50

50

50

Ausserorts

90

70

80

Autobahn

130

100

100


Diese Bestimmung weicht von den in Deutschland gültigen ab:

Unfälle sollten unabhängig vom Ausmaß des Schadens der Polizei gemeldet werden.
 

Weblinks

 

Quellen: Text stammt von der Botschaft Bulgariens in Berlin
        Einreisebestimmungen ADAC
        Bilder von BulgariaTravel.Org

Präsident Rossen Plewneliew

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