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Bukarest / Bucuresti

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Bukarest (Freudenstadt) ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Rumäniens.

Nachdem Bukarest Landeshauptstadt geworden ist, wurde es zum kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Walachei, des südlichen Teils des heutigen Rumänien. In Bukarest befindet sich eine Universität (seit 1864) und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen.

Stadtbild
Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt von einer erstaunlichen architektonischen Vielfalt. Wohl in keiner anderen europäischen Hauptstadt findet man auf engstem Raum ein derart chaotisches Stilgemisch. Gebäude im K.u.K - Stil stehen neben Palästen im französischen Neo - Barockstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Villen im neorumänischen Brâncoveanu - Stil des beginnenden 20. Jahrhunderts (der orientalische und italienische Baumotive in sich vereinigt) und kleine ländliche Häuschen ducken sich zwischen Blöcken im modernistischen Stil der 1930 er Jahre des 20. Jahrhunderts und typischen sozialistischen Plattenbauten aus den 1960 er und 1970 er Jahren. Hinzu kommt der protzige Zuckerbäckerstil, den der Ex - Diktator Nicolae Ceauşescu der Stadt in seinen letzten Amtsjahren aufgezwungen hat. Ein Fünftel der Altstadt wurde abgerissen, um Platz für das neue sozialistische Zentrum, das "Centrul Civic" zu schaffen. Kilometerlange Boulevards, gesäumt von neostalinistischen Wohnblöcken für die Nomenklatura, prägen hier das Bild, sowie kitschige Springbrunnenanlagen, die allerdings die meiste Zeit trocken bleiben. Zentrum dieses neuen und immer noch nicht fertiggestellten Stadtteils ist das ehemalige "Haus des Volkes", von den Bukarestern damals spöttisch als "Haus des Sieges über das Volk" bezeichnet. Heute befinden sich in dieser gigantischen Stufenpyramide (dem zweitgrößten Gebäude der Welt) das Parlament, Tagungszentren und ein Museum. Nebenan - quasi um den atheistischen Größenwahn Ceauşescus zu neutralisieren - soll die größte orthodoxe Kathredale Rumäniens errichtet werden. Trotz dieses städtebaulichen Kahlschlags ist Bukarest zum größeren Teil eine faszinierende, teilweise orientalisch anmutende Stadt geblieben. Vier Fünftel der Altstadt blieben unangetastet: chaotisch gewachsene Viertel mit krummen Straßen, kleinen, alten (teilweise auch verfallenden) Häusern und viel Grün. Von wenigen großen Achsen abgesehen, an denen die Adligen früher ihre Paläste und Repräsentationsbauten errichteten und Bukarest zu seinem Spitznamen "Klein- Paris" verhalfen, strahlt die Stadt einen ländlichen Charme aus. Nicht selten hört man Hähne krähen aus den wild zugewachsenen Gärten, machmal sieht man Hausschweine zwischen kleinen, verspielten Villen. Dicke Baumwurzeln durchbrechen den Asphalt der Gehsteige oder das uralte Kopfsteinpflaster der Nebenstraßen.
 

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Bukarest war am 20. 09. 1459, bezeugt durch die Unterschrift von Vlad Ţepeş.
Durch den Überfall der Osmanen war im Jahre 1595 ein Stadtbrand in Bukarest. 1659 wird Bukarest zur Hauptstadt der Walachei. Durch Tudor Vladimirescu gibt es 1821 einen Volksaufstand. Der Kampf um die Vereinigung der rumänischen Fürstentümer Moldau und Walachei beginnt 1848.
Im Jahre 1861 wird dann Bukarest nicht nur Hauptstadt der Walachei, sondern zu ganz Rumänien. Nachdem die beiden Fürstentümer Moldau und Walachei eine gemeinsame Vertretungskörperschaft gebildet hatten, einigte man sich auf einen erblichen Fürsten. Der Oberst Alexandru Ioan Cuza proklamiert dann als Fürst Alexandru Ioan I. am 24. Dezember 1861 Bukarest zur Hauptstadt des vereinigten Rumäniens.

Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt zerstört. Rumänien verbündet sich zunächst mit Deutschland, dann im August 1944 mit den Alliierten. Es gibt es auch Zerstörungen nicht nur durch die Bombardierungen, auch durch die sowjetische Besetzung im Jahr 1944. Ein Erdbeben erschüttert 1977 das Gebiet um Bukarest. Es sterben insgesamt über 1.700 Menschen, ein Teil davon in Bukarest.
In den 1980 er Jahren werden ehrgeizige Neubauprojekte auf Kosten der Zerstörung der Altbauten vorangetrieben
Im Jahre 1989 gibt es auch eine Revolution in Rumänien. In Timişoara (dt. Temeschburg) / Banat beginnt der Volksaufstand gegen Nicolae Ceauşescu , was dann auch in allen größeren Städten Rumäniens übergreift. Brand des ehemaligen königlichen Palasts und der Universitätsbibliothek in Bukarest. Das Ende ist der Sturz des sozialistischen Regimes.



Politik
Bei den Kommunalwahlen 2004 wurde der 52 - jährigen Amtsinhaber Traian Băsescu von der Partei Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit mit 54,9 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat von der PSD, Außenminister Mircea Geoană, landete abgeschlagen bei 29,7 Prozent.



Geographie
Die Lage von Bukarest ist 44° 26' N; 26° 6' O und hat die Osteuropäische Zeit: GMT+2.
Die Flüsse Colentina und Dâmboviţa fließen durch Bukarest, zusätzlich befinden sich folgende Seen im Stadtgebiet oder in unmittelbarer Nähe; Buftea, Buciumeni, Mogoşoaia, Străuleşti, Griviţa, Băneasa, Herăstrău, Floreasca, Tei, Plumbuita, Colentina, Fundeni, Dobroeşti, Pantelimon, Dâmboviţa, Morarilor, Cişmigiu, Titan, Văcăreşti und weitere kleine Seen in den vielen Parks.

 

Wirtschaft und Verkehr
Bukarest hat v.a. Maschinenbau- und elektrotechnische Industrie. Als größter Verkehrsknotenpunkt Rumäniens besitzt Bukarest einen internationalen Bahnhof (Gara de Nord, Nordbahnhof), mehrere regionale Bahnhöfe (Progresul, Obor), den allerdings schon teilweise stillgelegten Rangierbahnhof Bucureşti Triaj, zwei zivile Flughäfen (Băneasa und Henri Coandă International in Otopeni) und eine U-Bahn.

Für LKW über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gilt in Bukarest zwischen 7.00 und 21.00 Uhr ein ganzjähriges Fahrverbot. Für den Zeitraum vom 15. September bis 15. Juni ist die Zufahrt mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.

 

Sehenswürdigkeiten
Catedrala Patriarhală – Die Patriarchalkirche
Stavropoleoskirche

Die Stavropoleoskirche ist eine griechische Stiftung aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Ihre von zarten Blüten- und Blätterornamenten bedeckten Fassaden passen sich bestens der Umgebung an. Im Inneren überrascht, ebenfalls mit pflanzlichen Motiven, eine kostbare holzgeschnitzte Ikonostase im Brâncoveanu - Stil.

Bukarester Königsschloß ( Palatul Regal )
Das Bukarester Königschloß hat einen U-förmigen Grundriß. Das Gebäude wurde von 1927 bis 1937 nach Plänen von Nicolae Nenciulescu im neuklassizistischen Stil errichtet. Der rumänische König Mihai wohnte hier bis 1947. Seit 1950 ist in einem Teil das bedeutendste Kunstmuseum des Landes untergebracht. Über 70000 Exponate zeigen die reichste Sammlung rumänischer Malerei von Nicolae Grigorescu bis Camil Ressu, Meisterwerke italienischer, holländischer, spanischer und russischer Künstler sowie spätbyzantinische Ikonen und Plastiken der Moderne. Im anderen Teil der monumentalen Schlossanlage bezogen nach 1947 die kommunistischen Herrscher Rumäniens Quartier. Von einem Balkon des riesigen Komplexes aus versuchten am 21. Dezember 1989 die Ceauşescus, noch einmal das Ruder herumzureißen. Doch sie mußten sich schnell vom Dach aus per Hubschrauber in die Lüfte flüchten - durch TV-Übertragung weltbekannte Szenen.

Schloss Cotroceni
Schloss Mogoşoaia

Curtea Veche ( Alter Hof )
In der Seitenstraße Strada Iuliu Maniu stösst man auf die Überreste des ersten Bukarester Fürstenhofs (Curtea Veche) aus dem 15. und 16. Jh. Die Überreste bestehen aus ein paar Ruinen und der gut vierhundertjährige Dreikonchenanlage Alte Hofkirche ( Biserica Curtea Veche ). Auch an diese Anlage beeindruckt die Blatt- und Blütenornamentik des später himzugefügten Brâncoveanu - Portals.

Athenäum
Das Rumänische Athenäum wurde vom Architekten Albert Galleron entworfen und nach seinen Plänen in den Jahren 1885 bis 1888 erbaut. Mächtig wachsen die ionischen Säulen der von einem Dreiecksgiebel abgeschlossenen Vorhalle vor dem Betrachter in die Höhe. Dahinter erhebt sich als kuppelgedeckter Rundbau das eigentliche Konzerthaus, das inzwischen Sitz der Staatsphilharminie George Enescu ist. Zwischen den Säulen blinken auf nachträglich hinzugefügten runden Goldmosaiken Porträts bedeutender Fürsten der Geschichte hervor. Vor dem Portal blickt ein bronzener Mihai Eminescu ( Rumäniens Dichterfürst) auf die Menschen herunter.

Justizpalast
Parlament rum. Palatul Parlamentului (auch bekannt als rum. Casa Poporului, dt. Haus des Volkes)

National Theater

Museum George Enescu

Naturgeschichtliches Museum Grigore Antipa www.antipa.ro
Das Jüdische Museum (zentrumsnah in der ehemaligen Schneider - Synagoge eingerichtet)
Arcul de Triumf (Triumphbogen) – Errichtet zu Ehren des Triumphes im Ersten Weltkrieg.
Bukarests Triumphbogen ist 1922 als Denkmal des Sieges rumänischer Truppen im Ersten Weltkrieg begonnen worden. Von 1933 bis 1936 vollendete ihn Petre Antonescu zu einem riesigen Bauwerk nach klassisch - römischer Art. Wie in Paris strömt auch hier der Verkehr von einer Reihe großer Straßen sternförmig auf den mächtigen Bogen zu.

Hanul lui Manuc
Eine gut erhaltene mittelalterliche Schänke, heute Hotel und Restaurant
Beim Hanul lui Manuc handelt es sich um die einzige in der Stadt erhalten gebliebene ehemalige Karawanserei vom Anfang des 19 Jahrhunderts. Bukarest war lange Zeit Handelszentrum des walachischen Fürstentums. In Gasthöfen wie diesem des Armeniers Manucbey machten die Pferdekarawanen der Kaufleute Halt, als Eisenbahnen und Autos noch nicht erfunden waren.

Muzeul satului
Das Dorfmuseum, mit unzähligen gut erhaltenen Häusern unterschiedlicher Epochen
die verschiedenen Parks, so z. B. der Cişmigiu mitten in der Stadt oder der im Norden gelegene Herăstrău

Weblinks

 

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